Das Festjahr ist in Gotha mit dem großen Umzug zu Ende gegangen. Schaulustige strömten in Scharen nach Gotha, um das Spektakel zu verfolgen. Unsere Redaktion war wieder am Kulturhaus auf eine Live-Übertragung vor Ort.
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Nach Angaben der Stadtverwaltung Gotha waren 1600 Teilnehmer angemeldet. Aus dem gesamten Landkreis beteiligten sich Vereine, Schulen und Organisationen. Die Stadt schätzte rund 15.000 Gäste. Anlässlich des 1250. Jubiläums startete der Umzug gegen 12.50 Uhr. In Bildern wurden die Höhepunkte der Stadtgeschichte nacherzählt.
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Bürgersteige platzen in Gotha teils aus allen Nähten
Entlang der Strecke von der Gartenstraße, über Hutten- und Friedrichstraße führte der Umzug am Marstall vorbei zum Herzoglichen Museum. Moderationspunkte gab es am Kulturhaus sowie am Museum. Vereinzelt waren die Bürgersteige so voll, dass so mancher Besucher kreativ werden musste, um noch gute Aussicht auf alle Bilder zu bekommen.
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Gegen Ende des Umzugs kam es zu einer kurzen Verzögerung. Grund waren historische Wagen der Thüringer Wald- und Straßenbahn, die erst zum Bahnhof fahren mussten. Oberbürgermeister Knut Kreuch nutzte die Gelegenheit, dem Moderator am Herzoglichen Museum, Adi Rückewold vom MDR, eine Verschnaufpause zu gewähren. „Alles, was in der Welt funktioniert und alles, was gut ist, hat was mit Gotha zu tun“, sagte Kreuch.

Besonders erwähnte das Stadtoberhaupt noch die Ehrung des Sängers und Entertainers Roland Kaiser mit dem Friedensteinpreis der Kulturstiftung der Stadt am Freitagabend im Kulturhaus. Mit seinem Besuch habe Kaiser der Stadt selbst eine Ehre erwiesen, so Kreuch.
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Im Anschluss zog es Menschen noch auf das Schloss zum Friedensteinfest. Dort warteten nicht nur eine Stärkung, sondern auch Artisten, wie die Hochseiltruppe der Geschwister Weisheit, und historische Fahrgeschäfte, die einst in Gotha gebaut worden waren.






