Zusammenfassung

  • Nicht nur in Supermärkten wird alles teurer.
  • Auch auf dem Weihnachtsmarkt Gotha müssen Besucher mehr Geld einplanen.
  • Das kann eine Familie mit 50 Euro unternehmen.

Die Weihnachtszeit ist in Gotha eingeläutet. Auf dem Hauptmarkt locken die Buden mit einem breiten Angebot. Unabhängig von den anstehenden Investitionen in Geschenke sitzt das Geld bei vielen Menschen auch in diesem Jahr nicht ganz so locker. Unsere Redaktion hat wieder nachgeschaut, was eine Familie mit 50 Euro auf dem Weihnachtsmarkt erleben kann.

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Für unseren Besuch auf dem Weihnachtsmarkt in Gotha nehmen wir eine vierköpfige Familie als Beispiel. Mit den 50 Euro versuchen wir, Eltern und Kinder satt zu bekommen. Den Kleinen sollte außerdem eine Fahrt auf einem Karussell ermöglicht werden.

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Glühwein in Gotha weitgehend für 3,50 Euro erhältlich

Nach einem kurzen Bummel über den Gothaer Weihnachtsmarkt hat die Familie sich einen Überblick verschafft. Die Eisbahn gibt es in diesem Jahr nicht. Stattdessen geht es gleich auf zu den Fahrgeschäften. Ein Kind dreht eine Runde auf dem Karussell am Oberen Hauptmarkt; das andere will lieber mit der Raupenbahn am Unteren Hauptmarkt fahren. Beide Fahrten kosten je drei Euro. Der Familie bleiben damit noch 44 Euro übrig.

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Allerhand Leckereien gibt es auf dem Weihnachtsmarkt Gotha natürlich auch.© Funke Medien Thüringen | Dirk Bernkopf

Während die Kinder im Kreis fahren, wärmen sich Mama und Papa bei einem Glühwein auf. Den gibt es ohne Schuss in weiten Teilen des Weihnachtsmarktes schon für 3,50 Euro pro Tasse. Nun sind nur noch 37 Euro im Portemonnaie.

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Essen schlägt zu Buche

Raupenbahn und Karussell halten an, und die Kinder haben Hunger. Eines der Kinder begnügt sich mit einer Portion Pommes mit Mayonnaise und Ketchup für 4,50 Euro. Kind Nummer zwei möchte ein Langos mit Knoblauch (6,50 Euro), Mama eine Champignon-Pfanne für sechs Euro. Macht einen Restbetrag von 20 Euro.

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Im Märchenwald des Gothaer Weihnachtsmarktes gibt es auch eine Wurfbude.© Funke Medien Thüringen | Dirk Bernkopf

Im vergangenen Jahr musste der Vater der Familie mit leerem Magen nach Hause gehen. Die übrigen 3,50 Euro reichten noch nicht einmal mehr für eine Tüte gebrannte Mandeln. Er hält sich deshalb noch etwas zurück, bevor das Budget zu früh verbraucht ist.

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Die beiden Kindern wollen nun auch etwas Warmes zu trinken. Alkoholfreien Glühwein bietet zum Beispiel die Enzian-Hütte schon für drei Euro an. Der Familie bleiben noch 14 Euro.

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Papa bleibt wieder hungrig

Mit den wärmenden Tassen geht es zum Rätseln in den Märchenwald. Der ist glücklicherweise gratis. Die Familie knobelt, in der Hoffnung, etwas zu gewinnen. Nun steht die Familie vor der Wahl: Entweder werfen die Kinder an der Bude am Märchenwald eine Runde Schneebälle, oder sie können sich noch eine süße Leckerei für zu Hause mitnehmen.

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Papa knurrt zwar der Magen, aber er nimmt den Kindern die Entscheidung ab: Sie dürfen 15 Schneebälle für zehn Euro werfen und bekommen eine Tüte gebrannte Mandeln für vier Euro. Für den nächsten Besuch des Weihnachtsmarktes denkt die Familie darüber nach, das Budget vorsorglich auf 70 Euro zu erhöhen.