- Im Tierheim Arche Noah ist tierisch was los.
- Fundhund Gismo startet in seine große Liebes-Probezeit.
- Jetzt hoffen Katzensenioren und Farbenzwerge auf ihren Happy-End-Moment.
Die gute Nachricht zuerst: Fundhund Gismo hat endlich Interessenten. In einer zweiwöchigen Probezeit soll sich nun zeigen, ob der kleine Pekinese und seine potenzielle neue Familie auch wirklich zusammenpassen. Bereits angekommen ist dagegen ein blauer Wellensittich: Er lebt inzwischen gemeinsam mit weiteren Artgenossen in einer großen Vogelgemeinschaft.

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Weiterhin auf der Suche nach einem Zuhause sind hingegen die Katzensenioren Tyson und Cookie – sie warten noch immer auf Menschen, die ihnen im Herbst ihres Lebens einen Platz bieten.
Farbenzwerge brauchen Beschäftigung und täglichen Auslauf
In der neuen Tierheimfolge warten mehrere Farbenzwerge auf ein Zuhause: Kaninchenmutter Amy und ihr Nachwuchs. Gefunden wurden Amy sowie zwei Jungtiere am 17. November vergangenen Jahres auf einem Feld bei Weingarten. Ein Jungtier konnte bereits vermittelt werden, das Kaninchen Cookie (mittlerweile ein Jahr alt) wartet noch auf ein neues Zuhause.

Amy kam tragend ins Tierheim Arche Noah und brachte am 6. Februar 2026 fünf Jungtiere in unterschiedlichen Farben zur Welt. Auch diese stehen zur Vermittlung. Sie sind nun zwei Monate alt.
Farbenzwerge zählen zu den kleinsten Kaninchenrassen. Typisch sind ihr kompakter Körperbau, kurze Ohren und ein relativ großer Kopf. Wer sich für ihre Haltung interessiert, sollte sich vorab über Bedürfnisse, Platzbedarf und artgerechte Unterbringung informieren.
Denn die ist bei dieser Kaninchenrasse notwendig. Deshalb sollen die Tiere auch nicht in Einzelhaltung abgegeben werden, wie Tierheimleiterin Kathrin Matthieß bestätigt. „Wir suchen ein artgerechtes Zuhause mit Freilauf für die Tiere.“

Farbenzwerge gelten als aktiv und bewegungsfreudig: Trotz ihrer geringen Körpergröße sind sie oft in Bewegung. Entsprechend benötigen sie ausreichend Platz, Beschäftigung und täglichen Auslauf. Allerdings gelten sie mitunter als schwierig im Umgang – etwa dann, wenn sie sich bedrängt fühlen oder ungefragt angefasst werden.
Das Tierheim rät deshalb zu einem ruhigen, geduldigen Umgang und dazu, die Tiere nicht zu häufig hochzunehmen oder zu streicheln. Für Familien eignen sie sich eher, wenn ältere Kinder oder Jugendliche die Bedürfnisse der Kaninchen respektieren und auch damit zufrieden sind, sie vor allem zu beobachten.
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Ihr Wesen wird häufig als vorsichtig und eher zurückhaltend beschrieben, manche Tiere reagieren zudem schreckhaft. Mit Zeit, Rückzugsmöglichkeiten sowie einem respektvollen, verlässlichen Umgang können sie jedoch Vertrauen fassen. Weitere Informationen erteilen die Mitarbeiter des Tierheims Arche Noah in Gotha-Uelleben unter Telefon 03621/75 54 25.







