Die Allgemeinverfügung über ein Betretungs- und Badeverbot an der Lütschetalsperre ist aufgehoben. Darüber informierte David Gimm zum Ende des fast dreistündigen, öffentlichen Teils der Gemeinderatssitzung der Landgemeinde Geratal im Deutschen Hof in Gräfenroda.

Schmelzwasser und Niederschläge machen es möglich

Der Leiter der Ordnungsverwaltung der Landgemeinde Geratal führte weiter aus, dass dafür der Füllstand der Lütschetalsperre verantwortlich sei. Am Donnerstag, 23. April, betrug laut Gimm die Wassertiefe an der Staumauer 18,08 Meter. Bis zum Vollstau fehlen noch knapp drei Meter.

Auch interessant

„Zwar ist die Lütschetalsperre noch nicht so voll, wie ich es gern hätte, aber die Gefahrenlage ist erst einmal beendet“, sagte David Gimm. Sollte der Wasserstand aber wieder deutlich absinken, müsse die Allgemeinverfügung wieder aktiviert werden, so Gimm weiter. Anrainer und Touristiker der Lütschetalsperre hatten seit Wochen in der Verwaltung der Landgemeinde nachgefragt, ob angesichts des guten Füllstandes der Lütschetalsperre das Betretungs- und Badeverbot aufgehoben werden könne.

Seit Beginn des Wiedereinstaus Mitte Februar nach der Winterabsenkung haben Schmelzwasser und Niederschläge den Wasserstand in der Lütschetalsperre kontinuierlich ansteigen lassen: von knapp 11 Meter Wassertiefe an der Staumauer Mitte Februar über 14,70 Meter (24. Februar) und 17,80 Meter (25. März) auf 18 Meter (18. April).

Mehr Themen aus dem Ilm-Kreis

Die Allgemeinverfügung trat Ende Mai 2025 für den Bereich Lütschetalsperre in Kraft, „da zu diesem Zeitpunkt eine Gefahrenlage für die öffentliche Sicherheit bestand, insbesondere aufgrund des niedrigen Wasserstandes und den damit verbundenen Gefahren des unübersichtlichen und schlammigen Geländes“, schilderte Landgemeinde-Bürgermeister Dominik Straube (CDU).