„Die Stadt Gotha erwägt eine Anzeige beim Kartellamt gegen die Mineralölkonzerne.“ Das kündigte der Oberbürgermeister der thüringischen Kreisstadt an. Nach Überzeugung von Knut Kreuch (SPD) ist Profitgier der Grund dafür, dass in Gotha 20 Cent höhere Kraftstoffpreise erhoben werden als in der Landeshauptstadt Erfurt.

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„Wenn ein und derselbe Konzern in zwei Städten, die zwanzig Kilometer voneinander entfernt liegen, in der kleineren Stadt 20 Cent mehr verlangt, so ist das nicht erklärbar und hängt nicht mit der deutschen Steuerpolitik zusammen“, heißt es wörtlich in einem Bericht, den Kreuch zu Beginn der Stadtratssitzung am 27. August vortrug.

Die Stadtverwaltung Gotha werde diese Preisgestaltung einen Monat lang dokumentieren und ihre Ergebnisse dem Bundeskartellamt mitteilen, fügte Kreuch an. vlk