Zwischen bunten Regenbogenflaggen und Protestschildern erklingen Songs von Liedermacher Olaf Bessert. Dann setzt sich der Demonstrationszug am Samstagvormittag am Unteren Hauptmarkt in Bewegung.

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Teilnehmende aus ganz Thüringen ziehen gemeinsam durch Gotha, um beim Christopher Street Day (CSD) 2026 für Akzeptanz und Gleichberechtigung einzustehen sowie zu zeigen, dass queere Menschen auch in kleineren Städten sichtbar sind.

Provokante Rufe von Passanten

„Die Zukunft ist queer – und wir sind hier“ lautete das Motto des vierten CSD in Gotha. Mit dabei waren auch Steffi und Heiko aus Leinefelde. Es war bereits ihr 15. CSD in diesem Jahr: „Letzte Woche waren wir in Magdeburg, heute in Gotha und morgen geht es nach Altenburg“, erzählt Heiko. Mit seinen Einhornkostümen zieht das Paar alle Blicke auf sich und steht auch für Fotos gerne bereit.

CSD Gotha 2026
Der Liedermacher Olaf Bessert eröffnete den CSD mit mehreren Songs am Schellenbrunnen auf dem Unteren Hauptmarkt.© Funke Medien Thüringen | Maria Hochberg

Mit Beginn der Demonstration mussten aus Sicherheitsgründen jedoch alle Masken abgenommen werden. Wenige Tage zuvor wurden die Sicherheitsvorkehrungen noch einmal verschärft, nachdem nach Angaben des Trägervereins „contra:st e.V.“ Drohungen gegen den CSD ausgesprochen worden waren.

Einhörner, Regenbogen und Protest: Impressionen vom CSD 2026 in Gotha

CSD Gotha 2026
Die beiden Einhörner ziehen beim vierten CSD in Gotha alle Blicke auf sich. Darunter verbergen sich Steffi und Heiko aus Leinefelde, die bereits zum 15. Mal in diesem Jahr an einem CSD teilnehmen.© Funke Medien Thüringen | Maria Hochberg
CSD Gotha 2026
Bunt, laut und selbstbewusst zog der CSD 2026 durch Gotha.© Funke Medien Thüringen | Maria Hochberg
CSD Gotha 2026
Gemeinsam zeigten die Teilnehmenden Haltung für eine offene Gesellschaft.© Funke Medien Thüringen | Maria Hochberg
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Bunte Kostüme und kreative Plakate sorgten für Aufmerksamkeit.© Funke Medien Thüringen | Maria Hochberg
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Zahlreiche Polizistinnen und Polizisten sicherten den CSD ab.© Funke Medien Thüringen | Maria Hochberg
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Thüringens Sozialministerin Katharina Schenk betonte, dass der CSD ein wichtiger Anker sei, vor allem auch für Menschen, die sich in den kleineren Städten oft nicht gesehen fühlen.© Funke Medien Thüringen | Maria Hochberg
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Der Demonstrationszug zog farbenfroh durch die Innenstadt.© Funke Medien Thüringen | Maria Hochberg
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Das Awareness-Team hatte Wasser, Obst und kleine Snacks dabei.© Funke Medien Thüringen | Maria Hochberg
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Mit Musik und guter Stimmung wurde Gothas Innenstadt zur bunten Bühne.© Funke Medien Thüringen | Maria Hochberg
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Bunte Flaggen und klare Botschaften prägten das Bild beim CSD 2026 in Gotha.© Funke Medien Thüringen | Maria Hochberg
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Startpunkt des CSD 2026 in Gotha war der Untere Hauptmarkt.© Funke Medien Thüringen | Maria Hochberg
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Der Liedermacher Olaf Bessert eröffnete den CSD mit mehreren Songs am Schellenbrunnen auf dem Unteren Hauptmarkt.© Funke Medien Thüringen | Maria Hochberg
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Der Demonstrationszug führte vorbei an der Margarethenkirche auf dem Neumarkt.© Funke Medien Thüringen | Maria Hochberg
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Zwischen Regenbogenflaggen und Protestschildern standen Akzeptanz und Gleichberechtigung im Mittelpunkt.© Funke Medien Thüringen | Maria Hochberg
CSD Gotha 2026
Der CSD Gotha versteht sich als Ort der Begegnung, des Austauschs und der politischen Sichtbarkeit queerer Menschen und ihrer Lebensrealitäten.© Funke Medien Thüringen | Maria Hochberg
CSD Gotha 2026
Der Demonstrationszug führte auch am Herzoglichen Museum vorbei.© Funke Medien Thüringen | Maria Hochberg
CSD Gotha 2026
Manfredo Koessl, der Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Gotha, sprach sich für eine offene und vielfältige Gesellschaft aus.© Funke Medien Thüringen | Maria Hochberg
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Zwischen Regenbogenflaggen und Protestschildern standen Akzeptanz und Gleichberechtigung im Mittelpunkt.© Funke Medien Thüringen | Maria Hochberg
CSD Gotha 2026
Unter dem Motto „Die Zukunft ist queer – und wir sind hier“ wurde am 29. August 2026 zur Teilnahme am vierten CSD in Gotha aufgerufen.© Funke Medien Thüringen | Maria Hochberg
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Der Liedermacher Olaf Bessert eröffnete den CSD mit mehreren Songs am Schellenbrunnen auf dem Unteren Hauptmarkt.© Funke Medien Thüringen | Maria Hochberg
CSD Gotha 2026
Unter dem Motto „Die Zukunft ist queer – und wir sind hier“ wurde am 29. August 2026 zur Teilnahme am vierten CSD in Gotha aufgerufen.© Funke Medien Thüringen | Maria Hochberg
CSD Gotha 2026
Die Route des Demonstrationszuges führte von der Innenstadt über Friedrichstraße und Schlossplatz zurück in Gothas Zentrum.© Funke Medien Thüringen | Maria Hochberg
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Die Polizei war mit zahlreichen Fahrzeugen vor Ort.© Funke Medien Thüringen | Maria Hochberg
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Der CSD Gotha versteht sich als Ort der Begegnung, des Austauschs und der politischen Sichtbarkeit queerer Menschen und ihrer Lebensrealitäten.© Funke Medien Thüringen | Maria Hochberg
CSD Gotha 2026
Teilnehmer aus ganz Thüringen waren beim CSD 2026 in Gotha dabei.© Funke Medien Thüringen | Maria Hochberg
CSD Gotha 2026
Der CSD Gotha versteht sich als Ort der Begegnung, des Austauschs und der politischen Sichtbarkeit queerer Menschen und ihrer Lebensrealitäten.© Funke Medien Thüringen | Maria Hochberg
CSD Gotha 2026
Unter den Teilnehmern waren auch die Mitglieder des Vereins „Bündnis gegen Rechts. Gotha ist bunt.".© Funke Medien Thüringen | Maria Hochberg
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Der CSD Gotha versteht sich als Ort der Begegnung, des Austauschs und der politischen Sichtbarkeit queerer Menschen und ihrer Lebensrealitäten.© Funke Medien Thüringen | Maria Hochberg
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Unter dem Motto „Die Zukunft ist queer – und wir sind hier“ wurde am 29. August 2026 zur Teilnahme am vierten CSD in Gotha aufgerufen.© Funke Medien Thüringen | Maria Hochberg
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Der Demonstrationszug führte auch am Herzoglichen Museum vorbei.© Funke Medien Thüringen | Maria Hochberg

Zahlreiche Polizistinnen und Polizisten sicherten den Demonstrationszug ab. Abgesehen von einigen wenigen provokanten Rufen von Passanten verlief der CSD insgesamt störungsfrei. Rund 240 Teilnehmende zogen vom Unteren Hauptmarkt über den Neumarkt, die Friedrichstraße und den Schlossplatz wieder zurück in Gothas Zentrum.

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Zahlreiche Polizistinnen und Polizisten sicherten den Demonstrationszug ab.© Funke Medien Thüringen | Maria Hochberg

Ab und an wurden kurze Stopps eingelegt, unter anderem am Herzoglichen Museum, um Redebeiträge von Thüringens Sozialministerin Katharina Schenk (SPD) oder dem Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Gotha, Manfredo Koessl, zu hören.

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Startpunkt des CSD 2026 in Gotha war der Untere Hauptmarkt.© Funke Medien Thüringen | Maria Hochberg

„Mein Dank gebührt den Menschen, die in Gotha, in Mühlhausen oder in Altenburg einen CSD organisieren“, sagte Schenk und ergänzte: „Das sind wichtige Anker für Menschen, die sich in den kleineren Städten oft nicht gesehen fühlen.“

CSD Gotha 2026
Thüringens Sozialministerin Katharina Schenk betonte, dass der CSD ein wichtiger Anker sei, vor allem auch für Menschen, die sich in den kleineren Städten oft nicht gesehen fühlen.© Funke Medien Thüringen | Maria Hochberg

Koessl machte deutlich: „Ihr seid heute hier, weil ihr tapfer und mutig seid und euch nicht einschüchtern lasst von bestimmten Leuten oder Ideologien. Ich sage: Ihr gehört zu Gotha, denn wir wollen eine Gesellschaft, in der wir alle inbegriffen sind.“

CSD Gotha 2026
Der CSD Gotha versteht sich als Ort der Begegnung, des Austauschs und der politischen Sichtbarkeit queerer Menschen und ihrer Lebensrealitäten.© Funke Medien Thüringen | Maria Hochberg

Auf ein Straßenfest wurde in diesem Jahr aus Sicherheitsgründen verzichtet. Dennoch bot der CSD Raum für Austausch und Dialog.

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Neben dem „Bündnis gegen Rechts. Gotha ist bunt.“ war unter anderem auch der Verein „Vielfalt Leben – QueerWeg Verein für Thüringen“ vor Ort und informierte über seine Projekte. Dazu gehört zum Beispiel das queere Zentrum Erfurt als Ort für Beratung, Bildung Begegnung. Zudem wird derzeit thüringenweit eine Umfrage zum queeren Leben in Thüringen durchgeführt. Die Teilnahme ist noch bis zum 31. September möglich.