Das Festzelt steht. Die Außenbühne wird gerade geliefert. Wer sich keine kurze Pause gönnt, packt mit an. Bis zum kommenden Wochenende soll alles perfekt sein.

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Der 45. Bauernmarkt in Wandersleben gehört mittlerweile zum Ort wie der Wandersmann im Wappen. Während der Aufbauarbeiten zeigt sich einmal wieder, wie das Dorf zusammenhält. „Für Drei Gleichen ist es super, dass hier so viele Vereine anpacken“, sagt Stephan Kirchner. „Das kenne ich aus anderen Orten kaum.“ Während sich früher vorwiegend der Wanderslebener Narrenclub um das Fest kümmerte, ist man mittlerweile auf Hilfe angewiesen; zu groß ist der Nachwuchsmangel in ländlichen Vereinen.

Letzte Ausgabe für langjährigen Marktleiter
Für Uwe Walther ist es das letzte Jahr als Markteiter. 30 Anmeldungen gibt es seiner Aussage nach schon. Er rechnet aber mit noch mehr. Wandersleben ohne Bauernmarkt? „Das könnte ich mir nicht vorstellen“, sagt Walther. „Das wäre ein Verlust eines Stückes Dorfkultur.“

Thomas Mey startet den Radlader und lädt Teile der Außenbühne ab. Für ihn ist der Bauernmarkt weitaus mehr als ein gemeinsames Dorffest. „Da wäre ein wichtiger Höhepunkt des Jahres weg“, sagt er.
Das Vereinsleben und Veranstaltungen ziehen nicht nur Gäste an. Auch wer neu im Ort ist, findet hier Anschluss. Der Bauernmarkt aber bringt auch Auswärtige dazu, sich einzubringen.
Marcel Wagner packt beim Aufbau mit an. Allerdings lebt er in Amt Wachsenburg; seine Frau stammt aus Wandersleben. Dennoch sagt er: „Ohne den Bauernmarkt hätte ich gar keinen Bezug zu dem Dorf.“ Er ist schon das dritte Jahr dabei und unterstützt am Detscherstand – ohne auch nur in einem Verein Mitglied zu sein.
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Am Freitag wird der 45. Bauernmarkt mit einer Karaoke-Party eingeläutet. Buntes Markttreiben herrscht am Samstag ab 10 Uhr im Park am Bürgerhaus. Kinderschminken, Keramikmalerei, Hüpfburgen und vieles mehr versprechen auch einen erlebnisreichen Tag für die Kleinsten. Ab 18 Uhr sorgen Mo‘Malone mit irischem Folk für die Abendunterhaltung.








