Thüringer Bibliothekspreis geht nach Georgenthal
Die Bücherei in Georgenthal zählt zu den drei Gewinnern des Thüringer Bibliothekspreises 2026. Das meldet der Landesverband Thüringen der Bibliotheken. Der Hauptpreis (10.000 Euro) sei der Stadtbibliothek Ilmenau zuerkannt worden. Neben der Stadt-, Kreis- und Fahrbibliothek Apolda/Weimarer Land erhalte Georgenthal einen von zwei Förderpreisen (2500 Euro).

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In der Begründung für Georgenthal wird auf die „Generationen-Lesezeit“ speziell eingegangen. Sie bringe Kinder, Jugendliche und Senioren zusammen. In Lesepartnerschaften lesen Jung und Alt gemeinsam und tauschen sich über persönliche und regionalhistorische Themen aus. Dafür entsteht ein Lese- und Erzählbereich mit Erstlese- und Vorlesebüchern, Großdrucken und Bildbänden. red
Als die Pest im Thüringer Wald wütete
Im Jahr 1626 löschte die Pest in der Region rund um Georgenthal einen großen Teil der Bevölkerung aus. Diese Zeit gilt als eine der verheerendsten Phasen des Schwarzen Todes in Thüringen, inmitten der Wirren des Dreißigjährigen Krieges. Heimatforscher Ralf Hill berichtet darüber bei einer Lesung am Donnerstag, 8. Oktober, 19 Uhr, im Bürgerhaus Georgenthal in der Bahnhofstraße 8. Hill zitiert laut Ankündigung aus einer Schrift von Pfarrer Paul Baethcke, die ein detailreiches und erschütterndes Bild des Pestjahres 1626 in der Region Georgenthal zeichnet. Pfarrer Baethcke sei es gelungen, die Urfassung des Kirchenbuches in eine zeitgemäße und verständliche Sprache zu übertragen und heutigen Lesern verständlich zu machen. Karten kosten an der Abendkasse 7 Euro. red
Liberale im Kreis Gotha wählen neuen Vorstand
Der FDP-Kreisverband Gotha hat bei seiner Mitgliederversammlung in Ohrdruf seinen Kreisvorstand für die kommenden zwei Jahre neu gewählt. An der Spitze wurde Christian Döbel (Waltershausen) einstimmig als Kreisvorsitzender wiedergewählt. Zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden wählten die Mitglieder ebenfalls einstimmig Riccardo Hermann (Georgenthal). Neuer Schatzmeister ist der Waltershäuser Daniel Schwabe, der vor zwei Monaten erst den Ortsvorsitz in der Stadt übernommen hat. Den Vorstand komplettieren Steffi Ziegenbalg, Torsten Klöppel und Marcel Schmidt.
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Als wichtigste Aufgabe hat sich der neue Vorstand nach eigenen Worten die Arbeit vor Ort gestellt. „Während die Kreisverbände zur letzten Kommunalwahl die Hälfte der Mandate verloren haben, ist der Gothaer Verband stabil geblieben“, stellt Döbel fest. „Nicht nur zahlreiche Veranstaltungen etwa in Georgenthal oder Waltershausen, sondern auch ganz konkrete politische Projekte wie den Einsatz für die Thüringer Waldbahn oder die rechtliche Klärung der Hirzbergsiedlung in Georgenthal zeigen, dass wir vor Ort aktiv sind.“







