Phishing-Briefe: Betrüger erbeuten Zehntausende Euro von Ärztinnen

Die Polizei warnt vor einer aktuellen Betrugsmasche. Ärzte und Psychotherapeuten erhalten vermehrt Phishing-Briefe. Diese Woche erbeuteten Betrüger damit in zwei Fällen erst sensible Bankdaten, dann mehrere Zehntausend Euro. Betroffen waren Ärztinnen aus dem Ilm-Kreis und dem Landkreis Gotha, teilt die Polizei mit.

Täglich

Der Newsletter für Gotha

Alle wichtigen Informationen aus Gotha, egal ob Politik, Wirtschaft, Sport, Kultur oder gesellschaftliches Leben.

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Die Absender der Schreiben sind bei dieser Betrugsmasche gefälscht: Sie geben sich als eine bekannte Apotheker- und Ärztebank aus. Die Empfänger sollen ihre Zugangsdaten zum Online-Banking verifizieren. Dazu sollen sie mit dem Smartphone einen QR-Code scannen, der im Brief abgedruckt ist. Über diesen Weg gelangten die Täter an die Daten der beiden Ärztinnen.

Die Polizei rät zur Vorsicht bei solchen Schreiben, vor allem wenn sie zum Scannen eines QR-Codes oder zur Eingabe von Zugangsdaten auffordern. Informationen zum Schutz vor Phishing gibt es unter www.polizei-beratung.de, auf den Seiten der zuständigen Ärztekammern und bei der eigenen Bank. red

Diebe brechen in Grillhütte ein

Der Hunger kann es nicht gewesen sein, der Diebe dazu trieb, ein Bratwurstverkaufshäuschen in Gotha aufzusuchen, denn der Rost war kalt. Wie die Landespolizeiinspektion Gotha mitteilt, wurde die Grillhütte am Ekhofplatz in der Zeit zwischen dem 24. und dem 29. Oktober gewaltsam aufgebrochen. Der oder die Täter entwendeten unter anderem Bargeld sowie Getränke. Hinweise zu Täter oder Tatgeschehen nimmt die Polizei in Gotha unter der Telefonnummer 03621/78 11 24 (Bezugsnummer: 0277083/2026) entgegen. red

Polizei stoppt drei Fahrer in Gotha und Georgenthal

Bei Verkehrskontrollen in Gotha und Georgenthal hat die Polizei am Dienstag, 27. Oktober, mehrere Fahrer gestoppt, die offenbar unter Alkohol- oder Drogeneinfluss unterwegs waren, berichtet die Landespolizeiinspektion. Die Beamten ordneten demnach Blutentnahmen an und leiteten entsprechende Verfahren ein.

In Georgenthal kontrollierten die Beamten einen 45-jährigen Peugeot-Fahrer. Ein Atemalkoholtest ergab bei ihm einen Wert von rund 1,3 Promille. In Gotha war ein 21-Jähriger mit einem Elektrokleinstfahrzeug unterwegs. Sein Atemalkoholwert lag bei rund 1,4 Promille. Außerdem schlug ein Drogenvortest auf Cannabis und Kokain an. Ein 57-jähriger Audi-Fahrer hatte laut Polizei vor Fahrtantritt offenbar Alkohol getrunken. Bei ihm zeigte der Atemalkoholtest rund 2,2 Promille an. In allen Fällen untersagten die Beamten die Weiterfahrt. red