Wo haben die Jenaer in den 1960er Jahren ihre Weihnachtsgeschenke gekauft? Ein Blick ins Fotoarchiv gibt Aufschluss darüber, welche Verkaufsstellen es in Jena gab.

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Im Jahr 1963 öffnete der Weihnachtsbasar seine Pforten – und zwar dort, wo heute die Fahrgeschäfte auf dem Eichplatz stehen. In einer überdachten Halle leuchteten die Kinderaugen. Das neueste Spielzeug war ausgestellt und wurde auch zum Verkauf angeboten. Wer durfte nicht fehlen? Klar: das Sandmännchen. Damals war es noch ein ganz junger Star des DDR-Kinderfernsehens.
Weihnachtsbaum in Sichtweite zur Stadtkirche
Auf einer Grünfläche schräg gegenüber der Goethe-Apotheke stemmten Helfer derweil den großen Weihnachtsbaum empor. Die Stadtkirche Sankt Michael bildete die Kulisse. Freilich noch bedeckt mit der provisorischen Haube, die erst nach der Wiedervereinigung durch das Dach nach dem historischen Kuppelvorbild ersetzt wurde.

Im Jahr 1964 lud ein Spielwarenladen dort zum Geschenkekauf ein, wo heute die Neue Mitte steht. An den Turm im Zentrum der Stadt war damals noch nicht zu denken. Nur das Forschungshochhaus von Carl Zeiss war schon im Hintergrund zu sehen. Das Geschäft selbst warb mit den Worten: „Hier werden Kinderwünsche erfüllt – Guter Einkauf – Festfreude mit Spielwaren“. In den Schaufenstern lag alles, was Kinder wünschten: von Puppen bis zum Spielzeugauto.

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Geschenk-Haus öffnete am Teichgraben
Für die Erwachsenen hatte der Konsum extra das „Geschenk-Haus“ am Teichgraben eingerichtet und die Schaufensterscheiben im Schleifendesign gestaltet. Nicht weit entfernt bot der Volksbuchhandel „Max-Reger-Musikhaus“ Schallplatten an. Natürlich war es im Geschäft möglich, vor dem Kauf probezuhören. Auch „Volkskunstmaterial“ war in dem Geschäft zu erwerben.
Vorweihnachtlicher Bummel durchs Jena der 1960er Jahre
Oder sollten es neue Möbel werden? Der Konsum hatte ein Möbelhaus auf dem Zentralen Platz. Dort waren beispielsweise Wohnzimmermöbel im Angebot. Ein Sessel kostete 238 Mark. Die kleine Schrankwand war für 1326 Mark zu haben.
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Als Luxus galt ein Fernseher. Am Schwarz-Weiß-Gerät Turnier 16 stand ein Preisschild von 1900 Mark – das war dann doch zu viel für den Weihnachtsmann.






















