Am Sonnabend läuft der Fall „Nebel“ aus der Krimiserie Theresa Wolff im ZDF. Wir geben eine Übersicht zu den Drehorten in Jena, an denen Ziegler Film die letzte Folge in der bisherigen Besetzung gedreht hat.

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Der Film beginnt mit einer Szene an der Straßenbahn-Endhaltestelle in Lobeda-Ost. Ein junger Mann steigt aus einem Auto, läuft durch die Haltestelle. Wenige Augenblicke später ist er tot: Er wird in einer nicht weit davon entfernten Garagenanlage gefunden, was der Ausgangspunkt für einen kniffligen Fall ist.

Wohnungen für Dreharbeiten kunstvoll verwandelt
Die Folge bezieht wieder verschiedene Stadtteile ein. Die Wohnung der Polizistin und eines Verdächtigen befinden sich in Winzerla in der Friedrich-Zucker-Straße nahe dem Columbuscenter. Hier zeigt sich die Kunst der Requisite, eine Wohnung so in zwei Varianten zu gestalten, dass diese komplett verschieden wirken.

Nur an Details wie einer Markierung auf dem Balkon lässt sich erkennen, dass die Szenen zum Teil in derselben Wohnung gedreht sind. Durch die komplette Umgestaltung brauchte die Produktionsgesellschaft Ziegler Film nur eine Wohnung längerfristig anzumieten. Damit es nicht ganz so auffällt, handelt es sich um unterschiedliche Wohnungstüren.

Auch im Kernbergviertel sind die Ermittler zu Gast, um einen Verdächtigen zu besuchen. Doch der öffnet die Tür der Villa nicht. Eine kurze Episode hat das Team auf dem Ernst-Abbe-Platz im Stadtzentrum gedreht, wo sich Kommissar Bruno Lewandowski (Aurel Manthei) mit einer Polizistin unterhält. Wenige Meter weiter im Einkaufszentrum Goethe-Galerie spricht Rechtsmedizinerin Theresa Wolff (Nina Gummich) mit der Freundin des Opfers.
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Locations anderer Folgen
Die Rechtsmedizin ist wie in den vergangenen Folgen in den Räumen der ehemaligen Hals-, Nasen-, Ohrenklinik des Universitätsklinikums untergebracht. Darin zeichnete das Filmteam die Innenszenen auf. Die Zuschauer sehen jedoch nicht die reale Außenansicht: Das Institut für Anorganische und Analytische Chemie in der Humboldstraße bildet das Double fürs Institut für Rechtsmedizin. Die Immobilie gehört der Friedrich-Schiller-Universität.
Kleiner Trick bei der Einsatzfahrt
Zwischendurch sind immer wieder kurze Sequenzen mit Drohnenflügen über Jena zu sehen. Die Filmcrew rückt den Landgrafen, das Stadtzentrum mit dem Jentower oder das Westviertel ins Bild. Auch die Autobahnbrücke der A4 bei Jena kommt im Zwischenschnitt vor. Oder die Polizeiwache am Holzmarkt, die wie immer in einem Gebäude der Universität untergebracht ist.
Hier und da tricksen die Filmemacher. Kurz vor Schluss fährt eine Kolonne von Polizeifahrzeugen auf der Straße nach Kunitz. Doch irgendetwas stimmt nicht. Was ist das für ein Schornstein im Hintergrund? Jener der einstigen Stadtbäckerei. Auch scheinen die Fahrzeuge die falsche Straßenseite zu nutzen. Die Auflösung: Das Bild ist in der Szene gespiegelt. Wer genau hinschaut, erkennt die spiegelverkehrten Kennzeichen.
Wissenswertes zur TV-Serie
Bei einer Location erschließt sich nicht auf den ersten Blick, wo sie sich befindet: Im Film wird ein Lost Place gezeigt. Es handelt sich um nicht mehr genutzte Gebäude auf dem Gelände des Thüringer Landesamtes für Landwirtschaft und Ländlichen Raum in der Naumburger Straße. Eine Drogenküche wie in dem Krimi befand sich indes nie in der Immobilie.
Ausstrahlung: Theresa Wolff, 29. November um 20.15 Uhr im ZDF oder bereits vorab in der Mediathek.











