Anderswo ist Pfingsten einfach ein langes Wochenende. In Jenaprießnitz ist das anders. Dort sorgt die Pfingstgesellschaft dafür, dass drei Tage lang richtig Bambule im Ort ist! Ausdrücklich willkommen sind beim Pfingstfest im Saal und auf der Festwiese auch Nicht-Jenaprießnitzer.

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„Wir freuen uns über jeden, der kommt“, sagt Vereinsvorsitzender Daniel Schade. Denn wie bei jeder anderen Veranstaltung hängt auch der Erfolg des Pfingstfestes von den Besucherzahlen ab. Die 1911 erstmals urkundlich erwähnte Tradition wird bis heute gepflegt, seit 2018 auch durch einen offiziell eingetragenen Verein mit etwa 40 Mitgliedern.
Jedes Jahr gestaltet der Verein ein Pfingstwochenende mit Tanz- und Unterhaltungsprogramm, dem traditionellen Ständchenblasen sowie den beliebten Pfingstspielen zum Ausklang am Montag.
Das Motto ist wie der Name der Band: Be happy!
Am Samstag, 23. Mai, und Sonntag, 24. Mai, spielt jeweils ab 19 Uhr die Party-Show-Band „Be Happy“ auf dem Saal. Versprochen wird eine Hit-auf-Hit-Show. Und ausgeschenkt wird Bayreuther Hell vom Fass. Am Sonntagmorgen geht es bereits um 8 Uhr mit dem Ständchenblasen los. Dann zieht die Pfingstgesellschaft mit Blasmusik, einer bunt geschmückten Birke und der Gesellschaftsfahne von Haus zu Haus. Wer mag, bekommt sein Ständchen.

Und am Pfingstmontag, 25. Mai, wird ab 14.30 Uhr auf der Festwiese weitergefeiert – mit Kaffee und Kuchen. Der Rost brennt. Für Spaß sorgen die Pfingstspiele, das sind Geschicklichkeitsspiele, bei denen Preise für die ganze Familie winken. Manche Jenaprießnitzer Famile entstand, weil man sich zunächst beim Pfingstfest kennenlernte.
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Der Verein steht für Gemeinschaft, Brauchtum und Lebensfreude. Und sein Überleben hängt auch davon ab, die Jugend mit heranzuziehen. Alle wissen: Vereinsleben bedeutet nicht nur Halligalli, sondern auch Arbeit. Doch das Ziel lohnt sich, wie Daniel Schade sagt: „Wir machen etwas, um anderen etwas Schönes zu bieten.“ Das klingt wie der Geist von Pfingsten.







