Ab durch den Tunnel
Über einen geschotterten Weg, können Fußgänger ab Montag, 17. August, den „OBI-Tunnel“ wieder passieren. Dies teilt die Stadtverwaltung mit. Die Durchwegung ist etwa 1,20 Meter breit und nicht barrierefrei. Von der Camburger Straße führt die Strecke, aus dem Tunnel kommend, in nördliche Richtung durch das angrenzende Wäldchen und die dort vorhandene Garagenanlage.

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Der grundhafte Ausbau des Geh-/Radwegs von der Camburger Straße bis zum OBI-Tunnel dauert voraussichtlich bis 31. Oktober. Die seit Baubeginn ausgeschilderte Umleitung über den Spitzweidenweg und den Saalbahnoftunnel bleibt bis zum Ende der Bauzeit ebenfalls bestehen.
Vom 12. Oktober bis voraussichtlich 30. Oktober muss der Tunnel aus technologischen Gründen noch einmal vollständig gesperrt werden. In diesem Zeitraum ist keine Querung des Tunnels möglich. Die Sperrung fällt unter anderem in die beiden Herbstferienwochen.
Weitere Nachrichten aus Jena
CDU Jena warnt vor Verharmlosung der SED-Diktatur
Die CDU Jena erinnert anlässlich des 65. Jahrestages am Donnerstag, 13. August, an den Beginn des Baus der Berliner Mauer, mit dem 1961 die endgültige Abriegelung der DDR begann. Die Mauer wurde nach Darstellung des Stadtverbandes zum Symbol der deutschen Teilung und eines Regimes, das die eigene Bevölkerung einsperrte, überwachte und mit Gewalt an der Flucht hinderte. Sie habe nicht dem Schutz der Menschen gedient, sondern allein dem Machterhalt der SED.
Zugleich warnt die Partei davor, das Unrecht der DDR durch leichtfertige Vergleiche mit der heutigen Bundesrepublik zu verharmlosen. „Wer heute behauptet, die Deutschen lebten wieder in einer Diktatur, verkennt, was eine Diktatur tatsächlich bedeutet, und wird dem Schicksal ihrer Opfer nicht gerecht“, erklärt CDU-Chef Guntram Wothly. Da immer weniger Menschen aus eigener Erfahrung berichten könnten, müsse die SED-Diktatur ihren festen Platz im Geschichtsunterricht behalten.
Bürgerrechtler wie Roland Jahn hätten Jena zu einem wichtigen Ort des demokratischen Widerstands gemacht. Das Schicksal des Oppositionellen Matthias Domaschk, der 1981 nach seiner Verhaftung durch die Staatssicherheit unter bis heute nicht vollständig aufgeklärten Umständen starb, stehe beispielhaft für die Brutalität des Regimes. Nach Auffassung des Stadtverbandes dürfen zudem die Folgen der Diktatur nicht aus dem Blick geraten: Viele politisch Verfolgte litten bis heute unter gesundheitlichen, beruflichen und wirtschaftlichen Folgen des erlittenen Unrechts. Jena habe eine besondere Verantwortung, diese Geschichte lebendig zu halten, so Wothly.
DRK-Schulung zum Umgang mit Demenz
Das Deutsche Rote Kreuz Jena bietet ab Dienstag, 1. September, 16.30 Uhr, eine kostenfreie Schulungsreihe für Angehörige von Menschen mit Demenz an. Im DRK-Seniorenbegegnungszentrum, Ernst-Schneller-Straße 10 in Lobeda-Ost, geht es unter anderem um die Erkrankung, den Umgang mit Betroffenen, Leistungen der Pflegeversicherung und Betreuungsangebote. Der Kurs läuft wöchentlich bis Dienstag, 20. Oktober. Einzelne Module mit Beratung sind auf Anfrage auch als Hausbesuch oder online möglich. Anmeldung unter Telefon 03641/33 46 14 oder per E-Mail an ulrike.wichler@drk-jena.de.







