Nach dem tödlichen Verkehrsunfall am Leutragraben in Jena sind auf der Spendenplattform gofundme gleich zwei Spendenaktionen für die Hinterbliebenen der verunglückten Radfahrerin zu finden. Die 41‑Jährige war am Donnerstagabend bei der Kollision mit einem abbiegenden Lastwagen in Jenas Innenstadt ums Leben gekommen.

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Mit den Spenden sollen der Lebensgefährte, die kleine Tochter und die Mutter der Verstorbenen, unterstützt werden, heißt es in einem der Spendenaufrufe. Und weiter: „Unsere liebe Cousine ist bei einem tragischen Verkehrsunfall in Jena völlig unerwartet aus dem Leben gerissen worden.“
Spendenaufruf soll Familie nach tragischem Verlust entlasten
Die Hinterbliebenen müssten „mit einem unvorstellbaren Schmerz“ und einem Verlust weiterleben, „für den es keine Worte gibt“, heißt es weiter. Die kleine Tochter müsse ohne ihre geliebte Mama aufwachsen. Trotz der „unbegreiflichen Tragödie“ müsse das Leben nun für die Hinterbliebenen weitergehen.
Die Spenden sollen dazu beitragen, der Familie in der kommenden Zeit zumindest einen Teil der finanziellen Sorgen zu nehmen. Jeder Beitrag könne helfen, heißt es. Wer nicht spenden könne, wird gebeten, die Aktion zu teilen.
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Die Ermittlungen zum Unfall laufen
„Jede Spende, jede Nachricht und jede Form der Anteilnahme bedeutet der Familie unglaublich viel“, schreibt die Initiatorin der Spendenaktion. Und weiter: „Danke an alle, die Nadja gekannt, geliebt und begleitet haben. (...) Ruhe in Frieden, liebe Nadja. Du wirst immer in unseren Herzen bleiben und niemals vergessen sein.“ ️
Der Unfall hatte sich am 1. Oktober gegen 20.10 Uhr ereignet. Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler wollte der 56 Jahre alte Fahrer eines Lastwagens vom Leutragraben nach rechts abbiegen. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit der Radfahrerin. Die 41-Jährige starb noch am Unfallort. Polizei und Staatsanwaltschaft untersuchen weiterhin den genauen Hergang.
Am Ort des Unglücks erinnern Blumen und Kerzen an die Verstorbene. Die Stadt hatte nach dem Unfall zudem darauf hingewiesen, dass die psychosoziale Notfallversorgung auch für Augenzeugen und Ersthelfer zur Verfügung steht. Betroffene können sich unter Telefon 03641/4040 melden.






