Ein offensichtlich freilaufender Hund sorgte am Mittwochmorgen gegen 9.30 Uhr in Eisenach für Aufsehen. Der mutmaßlich braune Schäferhund biss in der Bahnhofstraße unvermittelt einen 37-jährigen Fußgänger.

Nach Attacke bittet Polizei um Zeugenhinweise

Nach der Attacke soll das Tier laut Polizei in Richtung Innenstadt davongelaufen sein. Der verletzte Mann kam zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus. Die Polizei sucht nun Zeugen zur Aufklärung dieses Sachverhalts; insbesondere Personen, die den Hundebiss beobachtet haben oder Angaben zum Hundehalter machen können. Sie werden gebeten sich mit der Polizei Eisenach unter 03691-261124 in Verbindung zu setzen.

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Auf den Vorfall reagierte die Tierrechtsorganisation PETA umgehend. In einer Mitteilung heißt es: „Wer einen Hund hält, trägt Verantwortung für seine Sicherheit und die seiner Mitmenschen. Dazu gehört, das Verhalten und die Körpersprache des Tieres zu verstehen und Risiken für Hunde und Menschen frühzeitig zu erkennen.“

Ein verpflichtender Hundeführerschein könne also dazu beitragen, dieses Wissen zu vermitteln, erklärt Jana Hoger, Fachreferentin für Tierische Mitbewohner bei PETA. „Egal, ob er einer ‚Rasse‘ angehört oder ein ‚Mix‘ ist – jeder Hund, der falsch gehalten, missverstanden oder schlecht behandelt wird, kann für Mensch und Tier gefährlich werden“, heißt es.

Ein verpflichtender Hundeführerschein habe einen weiteren Vorteil: Er könne Menschen, die sich noch nicht ausführlich mit der Hundehaltung auseinandergesetzt haben, von einem eventuellen Impulskauf abhalten. Jedes Jahr würden 80.000 Hunde in deutschen Tierheimen landen; darunter sehr viele Tiere, die unüberlegt „angeschafft“ wurden. red