Die wichtigste Personalfrage im evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Weimar ist geklärt: Die künftige Superintendentin heißt Constance Hartung. Sie ging am Samstag aus einer geheimen Wahlversammlung der Kreissynoden Weimar und Apolda-Buttstädt als Siegerin hervor. Die 54-Jährige setzte sich gegen den Mitbewerber Christoph Ernst, amtierender Superintendent des Kirchenkreises Bad Salzungen-Dermbach, durch und wird zum 1. Dezember Nachfolgerin von Henrich Herbst, der nach etlichen Jahren an der Spitze des Kirchenkreises Weimar in den wohlverdienten Ruhestand geht.

Mit dem Jahreswechsel wird Constance Hartung auch für die Apoldaer Gläubigen zur wichtigsten Kirchenfrau: Zum 1. Januar nämlich greift die neue Kreis-Struktur. Der Kirchenkreis Apolda-Buttstädt fusioniert dann mit Weimar zum neuen Kreis Weimar-Apolda. Die Superintendenten-Stelle in Apolda ist vakant, seit Gregor Heidbrink im April 2024 in den Vorstand der Diakonie Leipzig gewechselt war. Evelin Franke hatte die Funktion seitdem kommissarisch wahrgenommen.
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Constance Hartung wurde 1970 in Eisenach geboren und wuchs in Gerstungen an der Werra auf. Nach dem Theologiestudium in Marburg, Jena und Heidelberg sowie dem Vikariat trat sie ihre erste Pfarrstelle in Altengönna an. Von 2010 bis 2013 arbeitete die promovierte Geistliche als persönliche Referentin von Landesbischöfin Ilse Junkermann. Seit 2004 übernimmt Constance Hartung regelmäßige Lehraufträge an der Theologischen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität in Jena, an der sie 2023 habilitierte und seitdem Privatdozentin am Lehrstuhl für Religionspädagogik ist. Zudem hat sie derzeit die Pfarrstelle für Studierenden- und Hochschularbeit in Jena inne.
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„Wir freuen uns, dass wir mit der Entscheidung für Constance Hartung die Weichen für den neuen Kirchenkreis Weimar-Apolda richtig gestellt und eine sehr gute Wahl getroffen haben“, sagten im Namen der beiden Kreissynoden Präses Anke Ruschhaupt (Weimar) und Präses Hans-Jürgen Bauer (Apolda-Buttstädt).
red



