Wegen eines brennenden Lkw war am Donnerstagvormittag die A4 zwischen Magdala und Bucha in Richtung Dresden voll gesperrt. Ein Tanklaster brannte dort vollständig aus. Nach Aussage der Autobahnpolizeiinspektion ging gegen 9.40 Uhr die erste Meldung des Vorfalls ein.

Täglich

Der Newsletter für Weimar

Alle wichtigen Informationen aus der Klassikerstadt Weimar, egal ob Politik, Wirtschaft, Sport, Kultur oder gesellschaftliches Leben.

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Aufgrund der Rauchentwicklung und der Löscharbeiten wurde die A4 in beide Richtungen zwischenzeitlich gesperrt. Nach Ende der Löscharbeiten wurde die Strecke Richtung Frankfurt wieder freigegeben, während die Bergungsarbeiten Richtung Dresden noch andauerten.

Bergungsarbeiten nach Brand auf A4 dauern an

Bei der Brandursache soll es sich nach bisherigen Informationen um einen technischen Defekt gehandelt haben. Die konkrete Ursache für das Feuer und der genaue Defekt seien jedoch noch unbekannt.

Der Fahrer des Lkw konnte seine Zugmaschine rechtzeitig unverletzt verlassen. Ein Ersthelfer verletzte sich jedoch durch Einatmen des Rauches leicht. Die Ladung des Tankers, Styronal, geriet nicht in Brand. Styronal ist ein chemisches Bindemittel, das beispielsweise zur Beschichtung von Papier, als Binder für Klebstoffe und für Farben in der Bauindustrie genutzt wird.

Weitere Polizeimeldungen aus Thüringen

Der kostenlose Blaulicht-Newsletter: Täglich die wichtigsten Meldungen automatisch ins Postfach bekommen. Jetzt anmelden.

Die Löscharbeiten dauerten circa eine Viertelstunde an. Der linke Fahrstreifen der A4 zwischen Magdala und Bucha wurde gegen 11.20 Uhr wieder freigegeben. Die restlichen Reinigungs- und Bergungsarbeiten dauerten am Donnerstagabend noch an.

Weitere Beeinträchtigungen wegen Folgeunfalls auf der A4

In Folge des Brandes kam es zu einem Rückstau auf der A4 Richtung Dresden. Der 52-jährige Fahrer eines Sattelzuges übersah auf der Höhe des Parkplatzes „Habichtsfang“ zwischen den Anschlussstellen Weimar und Apolda einen anderen Sattelzug, welcher am Stauende stand. Es kam dort zu einem Auffahrunfall. Der 52-Jährige wurde dabei leicht verletzt.

Auch interessant

Auch hier musste die A4 gesperrt werden. Ausgetretenes Öl und Betriebsflüssigkeit hatten die Fahrbahn am Unfallort verunreinigt. Zwischenzeitlich leitete die Polizei deswegen den Verkehr ab Weimar Richtung Dresden ab. Am Donnerstagabend wurde der Verkehr dann über den Standstreifen am Unfall vorbeigeführt.

Auf der gesamten Strecke der A4 zwischen Weimar und Magdala in Richtung Dresden kam es noch am Donnerstagabend zu Verkehrsbehinderungen und Staus. Die Polizei bittet Autofahrer, aufmerksam und vorsichtig an das Stauende heranzufahren und ausreichend Abstand zu halten. Fahrer sollten ihre Warnblinkanlage einschalten und unbedingt eine Rettungsgasse bilden.