Die beiden Hartplätze in Weimars Wimaria-Stadion gehören der Geschichte an. Seit Beginn dieser Woche lässt die Stadt hier zwei neue Kunstrasenplätze anlegen. In voraussichtlich sieben Monaten soll der Bau abgeschlossen sein. Inklusive der Planung wird das Vorhaben rund 2,15 Millionen Eutro kosten.

Täglich

Der Newsletter für Weimar

Alle wichtigen Informationen aus der Klassikerstadt Weimar, egal ob Politik, Wirtschaft, Sport, Kultur oder gesellschaftliches Leben.

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Die alten Plätze waren in einem sehr schlechten Zustand. Die Entwässerung funktionierte nicht mehr, der Belag wies eine schlechte Qualität auf. Aus diesem Grund mussten sie bei Regen sehr oft gesperrt werden, was zu Trainings- und Spielausfällen führte. Im Sommer hingegen konnte der Platz bei Hitze und Trockenheit wegen der dann auftretenden Staubbildung ebenfalls nicht bespielt werden. Deshalb hatte die Stadt bereits im Jahr 2017 eine entsprechende Planung ausgeschrieben und das Planungsbüro Rau Landschaftsarchitektur aus Weimar beauftragt.

Über Jahre keine Fördermittel in Aussicht

Die Hoffnung, für den Sportstättenbau Landeszuschüsse zu erhalten, erfüllten sich für Weimar allerdings nicht. Die Fördermittelanträge in den Jahren 2024 und 2025 wurden negativ beschieden. Und auch für 2026 und die kommenden Jahre bestehe laut Stadt keine Aussicht auf Erfolg, da es in Thüringen zahlreiche Projekte mit höherer Priorität gebe.

Deswegen entschied sich die Stadt Weimar, die dringende Sanierung der Plätze ohne Einsatz von Fördermitteln auszuführen. Dies wurde durch einen entsprechenden Stadtratsbeschluss im vergangenen September bestätigt. So konnte die Bauleistung nun an die Firma Artifex Barthel Sportanlagen vergeben werden. Mit den weiterführenden Planungsleistungen wurde das Planungsbüro Rau Landschaftsarchitektur aus Weimar beauftragt.

Verwendeter Kunstrasen soll Profi-Standard entsprechen

Es entstehen zwei Fußball-Großspielfelder, die sich in vier Kleinspielfelder unterteilen lassen. Als Belag wird ein moderner Kunstrasen ohne Verfüllung verlegt, was die nachfolgenden Pflege- und Erhaltungskosten erheblich reduziere. Dieser Rasen entspricht den neuesten Standards und wird auch im Profibereich verwendet. Zusätzlich werden Leerrohre für den Anschluss der künftigen Flutlichtanlage im Bereich des Baufeldes verlegt.

Das Durchqueren des Weimarer Stadiongeländes entlang der Lindenallee sei auch während der Bauphase gewährleistet. Die Baustellenzufahrt solle von der Fuldaer Straße aus erfolgen, um lange Zufahrtswege zu vermeiden.

Weitere aktuelle Beiträge aus Weimar und Umgebung

„Die Nachfrage bei Sportlerinnen und Sportlern für die Nutzung von Freiflächen ist hoch. Mit den zwei neuen Kunstrasenplätzen schaffen wir dafür neue Kapazitäten.“, so Oberbürgermeister Peter Kleine.