Er gehört zu den Weimarern, die in der hiesigen Sportszene Legenden-Status und Anerkennung bis ins hohe Alter genießen. Der Gründungsvater der Weimarer Radlöwen, Armin Nitschke, feierte am Sonntag, 10. Mai, seinen 85. Geburtstag.

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Nitschke engagierte sich bereits zu DDR-Zeiten als Organisator großer Radsportveranstaltungen wie der Thüringen-Rundfahrt der Männer und war Vorsitzender der Sektion Radsport bei Motor Weimar. Auch als aktiver Fahrer hatte er zahlreiche nationale und internationale Radrennen bestritten. Ebenso fuhr er als Trainer Erfolge ein. Einige Sportler, die er betreute, brachten es einst bis zum DDR-Meister. 1990 gehörte Nitschke gehört zu den Gründungsmitgliedern des Radfahrvereins „Die Löwen“ Weimar, er übernahm den Gründungsvorsitz und stand dem Verein in dessen erstem Jahrzehnt vor.
Ganz bewusst Namen „Radfahrverein“ gewählt
Auch dafür, dass der Verein bis heute in sicherem wie erfolgreichem Fahrwasser steuert, ist der Jubilar zumindest indirekt verantwortlich. Schließlich hat nun sein Sohn Jens den Vorsitz inne. Armin Nitschke hält den Löwen derweil als Ehrenvorsitzender die Treue und ist selbst noch bei zahlreichen Veranstaltungen präsent – wie zuletzt Ende April beim Weimarer Radkriterium „Rund ums Schwanseebad“.
Wichtig war es Armin Nitschke immer, den Fokus neben dem Leistungs- auch auf den Breitensport zu richten. Mit Bedacht hatte er der Löwen bei deren Gründung 1990 deshalb den Namen Radfahr- und nicht Radsportverein gegeben.
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Glückwünsche durfte Nitschke am Sonntag nicht nur bei der Geburtstagsfeier im Vereinsheim am Schwanseebad entgegennehmen. Auch in Ostthüringen erfuhr das Radsportpublikum vom Ehrentag des Weimarers. Bei der letzten Etappe der Ostthüringen-Tour in Münchenbernsdorf, einem der größten deutschen Nachwuchs-Radrennen mit Löwen-Beteiligung, übermittelte Sprecher-Legende Dirk Lunk Geburtstagsgrüße in die Kulturstadt.





