Anlässlich der Ankunft des Prinzen Constantin zu Sachsen-Weimar-Eisenach in Tiefurt vor 250 Jahren wird seit Montag im Weimarer Ortsteil zu reichlich Kultur geladen. Noch bis zum 24. Mai feiert der Ortsteilrat Tiefurt das Jubiläum mit einer Festwoche, die auf die Initiative von Ingrid Prager zurückgeht. Die Klassik-Stiftung Weimar unterstützt das Programm, teilt sie mit.

Festwoche im Weimarer Ortsteil: Das Programm

Den Auftakt machte am Montag ein Konzert des Amalia Quartetts in der Christophoruskirche. Am Dienstag eröffnete ebendort die Ausstellung „Tiefurt in Pastell“ mit Arbeiten des Plein-Air-Kurses der Mal- und Zeichenschule Weimar. Am Mittwoch um 19 Uhr folgt die feierliche Eröffnung des Constantin-Fests mit einem Festvortrag von Ulrike Lorenz, Präsidentin der Klassik-Stiftung Weimar.

Höhepunkt der Woche ist die Wiedereröffnung des restaurierten Teesalons am Donnerstag um 18 Uhr – mit Musik und einer Lesung von Schauspieler Markus Fennert. Der Pavillon aus dem frühen 19. Jahrhundert war einst Rückzugs- und Begegnungsort im Park und wurde mit großer Sensibilität für die historische Substanz saniert, teilt die Klassik-Stiftung mit.

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Der große Publikumsmagnet dürfte der Pfingstsamstag werden: Ab 11 Uhr startet ein Parkspaziergang für die ganze Familie, ab 14 Uhr zieht Prinz Constantin mit seinem Gefolge in historischen Kostümen entlang der Hauptstraße zum Schloss – musikalisch begleitet, mit Freibier und Brezeln, solange der Vorrat reicht. Anschließend gibt es Figurentheater, eine Teestunde und eine Liedertafel. Am Pfingstsonntag beschließt ein festlicher Gottesdienst in der Christophoruskirche um 14 Uhr die Woche, der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.

red