Letzte Aufführung von „Der Mordfall Halit Yozgat“ im DNT
Im DNT Weimar verabschiedet sich eine zeitgenössische und hochpolitische Oper aus dem Programm: Wie das Theater mitteilte, ist „Der Mordfall Halit Yozgat“ von Ben Frost und Petter Ekman am Dienstag, 19. Mai, um 19.30 Uhr in der Redoute zum letzten Mal zu sehen.

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In dem 2022 uraufgeführten Werk geht es den Angaben zufolge um den bis heute nicht vollständig geklärten Mord an Halit Yozgat in Kassel im April 2006 durch die rechtsextreme Terrorgruppe NSU. Im Anschluss an die von Joanna Lewicka inszenierte Aufführung ist das Publikum zu einem Nachgespräch mit einem Mitglied der „Mobilen Beratung in Thüringen. Für Demokratie – gegen Rechtsextremismus“ (Mobit) in der Redoute-Bar eingeladen. Für die letzte Vorstellung am Dienstag sind noch Karten erhältlich. red
Klangreise verbindet Live-Elektronik mit Orgelmusik in Apolda
Im Rahmen der Offenen Lutherkirche laden Tim Helbig und Michael von Hintzenstern am Mittwoch, 20. Mai, zu einer Klangreise in das Apoldaer Gotteshaus ein. Los geht diese um 19.30 Uhr. Tim Helbig, der für die Live-Elektronik und das Schlagzeug zuständig ist, und Michael von Hintzenstern an der Sauer-Orgel wollen für „Musik, die im Moment der Aufführung vor den Augen der Anwesenden entsteht“ sorgen, für „Kino für die Ohren“, heißt es in der Ankündigung. red
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Vortrag über „Goethes Kinder“ im Festsaal des Nationalmuseums
Am Dienstag, 19. Mai, lädt die Goethe-Gesellschaft zu einem Vortrag in den Festsaal des Goethe-Nationalmuseums in Weimar. Es spricht Kai Sina von der Universität Münster zu dem Thema „Goethes Kinder“. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten. Nach dem Vortrag kann die Diskussion in geselliger Runde in einem Weimarer Restaurant fortgesetzt werden.
Kai Sina ist Professor für Neuere deutsche Literatur und Komparatistik an der Universität Münster. Zu Goethe sind von ihm unter anderem erschienen: „Goethes Spätwerk/On Late Goethe“ (2020, hg. mit David E. Wellbery) sowie „Goethe in America. Eine transatlantische Faszinationsgeschichte“ (2025, hg. mit David E. Wellbery und Marcel Lepper). red




