Die Polizei Weimar muss nach mehreren unautorisierten Überweisungen vom Konto einer 90-jährigen Frau aus Zwickau wegen bandenmäßigen Betrugs ermitteln. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden im Zeitraum zwischen dem 12. und 22. Mai insgesamt vier nicht autorisierte Transaktionen festgestellt. Drei Echtzeitüberweisungen in Höhe von insgesamt 18.410 Euro gingen auf ein Konto mit deutscher IBAN. Eine weitere Überweisung auf ein litauisches Konto scheiterte. In einem Fall konnte nach Angaben der Polizei zudem eine Rückbuchung veranlasst werden. Die Weimarer Polizei ist mit dem Fall betraut, weil der Enkel der 90-Jährigen hier wohnt und den Betrug in der Inspektion am Kirschberg angezeigt hat.

Täglich
Der Newsletter für Weimar
Alle wichtigen Informationen aus der Klassikerstadt Weimar, egal ob Politik, Wirtschaft, Sport, Kultur oder gesellschaftliches Leben.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
Im Zuge der Ermittlungen stellte sich außerdem heraus, dass bereits zuvor ein mutmaßlich gefälschtes Überweisungsformular bei der Bank eingereicht worden war. Dieses wurde jedoch erkannt und abgelehnt, wodurch weiterer finanzieller Schaden verhindert werden konnte. Die Ermittlungen zu den bislang unbekannten Tätern dauern an. red




