Wenn es in Apolda heiß wird, gibt es für alle ohne eigene Klimaanlage mehr oder weniger geeignete Orte, um kühlen Kopf zu bewahren. Naheliegend für eine Abkühlung ist natürlich ein Abstecher ins Freibad, den es zur Happy Hour von 17 bis 19 Uhr sogar für nur 3 statt 4 Euro gibt, für Kinder für 1,50 Euro.

Da die wahrscheinlich kühlsten Orte Apoldas – die Tiefkühllager der hiesigen Lebensmittelfirmen Ospelt oder Dr. Schär – nicht öffentlich zugänglich sind, sind als schnelle und gut erreichbare Abkühlungsmöglichkeiten zumindest die Kühlabteilungen der Supermärkte zu nennen.
Thomas Burkhardt, der als singender Nachtwächter durch die Stadt führt, fällt auf Nachfrage der Schlossbergkeller der Vereinsbrauerei als besonders kühler Ort ein, der früher teilweise als Eiskeller genutzt wurde.

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Heutzutage ist er mit seinen um die sieben Grad Celsius der Gär- oder Lagerkeller für das Bier, erklärt Thomas Crongeyer von der Apoldaer Vereinsbrauerei. Zugang können Gäste hier im Rahmen einer Brauereiführung bekommen. Sie finden samstags von 10 bis 12 Uhr für 15 Euro pro Person statt.

Auch im unteren Bereich des Bismarckturms, der am Wochenende zu besichtigen ist, sollten durch seine dicken Steinwände kühlere Temperaturen gehalten werden.

Gemäßigte Temperaturen können auch in der untersten Etage der Tiefgarage im Hotel am Schloss gemessen werden – diese ist allerdings abseits des Bluesfaschings nicht als Aufenthaltsort vorgesehen.

Wen es in die Natur zieht, der hat in Apolda mindestens drei Möglichkeiten, sich ein kühleres Plätzchen zu suchen: Zuvorderst den Schötener Grund, der durch seinen Bachlauf und den Baumbestand gekühlt wird. Auch die Herressener Promenade und der Friedhof profitieren von schattenspendendem, altem Baumbestand.
Nicht nur alte Bäume, auch alte Kirchen sind in Zeiten der Hitze Orte der Abkühlung: Die katholische Kirche hat vor allem während Gottesdiensten geöffnet. Die Lutherkirche in der Stadtmitte halte im Sommer die Kühle und sei im Winter gut beheizbar, so Thomas Burkhardt. Sie ist montags bis freitags von 10 bis 16 Uhr, samstags und sonntags von 13 bis 17 Uhr geöffnet.
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Auch die Busse der PVG können bei Hitze Abhilfe schaffen. So schreibt eine Leserin dieser Zeitung lobende und dankende Worte an das gesamte Team der Personenverkehrsgesellschaft Weimarer Land, dessen Rücksicht und Hilfsbereitschaft nicht selbstverständlich sei: „Ein großes Lob an die Busfahrer von der PVG Apolda. Die Fahrer sind stets sehr freundlich, hilfsbereit und zuvorkommend. An den vergangenen heißen Tagen durfte man vor der Abfahrtszeit in den klimatisierten Bus einsteigen. Eine kleine Geste, die bei den hohen Temperaturen sehr geschätzt wird.“
Wer noch einen kühlen Ort zur Erweiterung der Liste zu empfehlen hat, schreibe diesen gern an apolda@funkemedien.de





