- Die Heidelbeersaison hat begonnen. Am 7. August geht es auf der Plantage im Revier Blankenhain los.
- Dort wachsen verschiedene Sorten, von säuerlich-süß bis würzig.
- Wer selbst pflücken will – ob auf der Plantage oder im Wald – sollte auf einiges achten.
Die Heidelbeeren im Weimarer Land sind reif – knapp eine Woche später als vergangenes Jahr. Am 7. August startet die Selbstpflücke auf der Plantage des Forstamts Bad Berka. Mehrere Sorten der Kulturheidelbeere, von säuerlich-süß bis würzig, wachsen an der Mittelallee auf Höhe der Kreuzung zum Kegelbahnweg nahe Blankenhain.
Die Heidelbeerplantage öffnet am Freitag um 10 Uhr. Danach ist sie jeweils montags, dienstags und freitags von 10 bis 19 Uhr geöffnet, sowie samstags von 8 bis 14 Uhr. Das Kilogramm Blaubeeren kostet in diesem Jahr 6 Euro – einen Euro im Vergleich zu 2025. Der Preis gilt auch für Mindermengen unter einem Kilogramm. Bezahlt werden kann nur mit EC-Karte. Wie bereits vergangenes Jahr angekündigt, wird Bargeld nicht mehr angenommen. Wer zum Pflücken auf die Plantage kommt, sollte ein eigenes Gefäß mitbringen.
Regeln für Selbstpflücker im Wald
Auch im Wald bei Blankenhain gibt es Heidelbeeren, die gepflückt werden dürfen. Dabei sollte jedoch die Handstraußregelung beachtet werden, also nicht über den persönlichen Bedarf hinaus gepflückt werden. Für gewerbliche Zwecke oder den Weiterverkauf ist ein Leseschein notwendig, den der Revierförster ausstellt.
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Die Reifezeit der Heidelbeere erstreckt sich von August bis Mitte September. In Thüringer Wäldern sind die Sträucher weitverbreitet und deshalb bei Sammlern besonders beliebt. Die Blaubeere wächst vor allem in lichteren Wäldern, doch auch in Kammlagen ist sie zu finden. Die wilden Blaubeeren sind meist kleiner als die Kulturheidelbeeren von der Plantage im Revier Blankenhain.
Alle Informationen für Pflücker und Sammler gibt es unter www.thueringenforst.de/aktuelles-service/aktuelle-meldungen/detailseite/die-heidelbeer-hotline-informiert



