Das Weimarer Denkmal für den polnischen Dichter Adam Mickiewicz (1798-1855) ist am Samstag, 29. August, an seinem neuen Standort am Burgplatz eingeweiht worden. Im Rahmen der Feiern zum 35. Geburtstag des Weimarer Dreiecks enthüllten es Jan Tombiński, Geschäftsträger der Botschaft der Republik Polen, und Weimars Oberbürgermeister Peter Kleine (parteilos).

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Das 1956 errichtete Denkmal ist eine von vier Dichterbüsten, die in Weimar während der DDR-Zeit errichtet wurden. Es stand jahrzehntelang nahe der nordöstlichen Ecke des Stadtschlosses am Ilmpark. Aufgrund der Schlosssanierung fristete es in den vergangenen Jahren ein Dasein hinter Bauzäunen. „Vonseiten der polnischen Botschaft wurde der Wunsch geäußert, für das Denkmal einen besseren Platz zu finden“, so der OB. Mit dem neuen Standort am Burgplatz zwischen Stadtschloss und der Anna-Amalia-Bibliothek erhält es nun mehr Sichtbarkeit und Präsenz.

Eintrag in Goldene Bücher des Freistaates und der Stadt

Am neuen Ort werden das Denkmal womöglich auch die Außenminister Frankreichs, Polens und Deutschlands wahrnehmen, wenn sie am Mittwoch, 2. September, und Donnerstag, 3. September, in der Kulturstadt zu Gast sind. Auf Einladung von Johann Wadephul nehmen seine Amtskollegen Jean-Noël Barrot und Radoslaw Sikorski hier am Treffen des Weimarer Dreiecks teil.

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Der Schwerpunkt des straffen Besuchs- und Arbeitsprogramms wird auf dem Donnerstag liegen. Bereits morgens um 8 Uhr werden die drei Außenminister durch den Thüringer Ministerpräsidenten Mario Voigt (CDU) und Weimars Oberbürgermeister zum Eintrag in die Goldenen Bücher des Freistaates und der Stadt empfangen. Im Weimarer Rathaus hatten 1991 die damaligen Außenminister Hans-Dietrich Genscher, Roland Dumas und Krzysztof Skubiszewski zu Goethes Geburtstag das „Weimarer Dreieck“ begründet. Goethe ist es denn auch, dem die drei Spitzenpolitiker im Anschluss die Ehre erweisen. Eine Viertelstunde sieht das Protokoll vor, um Goethes Wohnhaus zu besuchen.