Dieser Besuch in Großschwabhausen hat sich für Isabell Tschlenow vom Kinderhospiz Mitteldeutschland in Tambach-Dietharz gelohnt. Der Förderverein der Grundschule Großschwabhausen/Magdala übergab ihr am Montag, 21. September, einen Scheck über 2500 Euro. Da die Krankenkassen den Betrieb des Hospizes nicht in vollem Umfang finanzieren, ist die Einrichtung auf Zuwendungen angewiesen. Mehr als zwei Millionen Euro an Spenden benötigt das Kinderhospiz pro Jahr.

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Die Summe aus Großschwabhausen stammt aus dem Erlös des Spendenlaufes, den die Schule am 22. Mai im Rahmen ihres Sportfestes in Magdala erstmals ausgerichtet hatte. Eltern, Großeltern, Freunde der Familien und auch Lehrer hatten den knapp 200 Schülern, die an beiden Schulteilen lernen, seinerzeit zugesichert, einen festen Geldbetrag pro gelaufener Runde zu spenden. Das spornte die jungen Sportler augenscheinlich an. Schließlich kamen bei der Premiere des Laufes über 5000 Euro zusammen.
Hälfte des Erlöses kommt auch der Schule zugute
Dass die Hälfte des Obolusses einem karitativen Zweck zugutekommen soll, stand von vornherein fest. Die andere Hälfte stockte der Förderverein noch etwas auf, um sie der Schule zur Verfügung zu stellen. Jede der insgesamt zehn Stammgruppen an beiden Schulstandorten bekam ein Budget von 300 Euro, um damit ihr Klassenzimmer neu ausstatten und die Lernatmosphäre verbessern zu können. Unter anderem wurden von dem Geld Möbel, Teppiche und Sitzkissen angeschafft.
Dass auch das Kinderhospiz berücksichtigt wurde, freute Isabell Tschlenow. „Mit den Spenden wird es im Moment etwas schwieriger. Man merkt, dass die Leute die Lage als ungewiss empfinden und das Geld nicht mehr so locker sitzt. Aber das, was wir bezahlen müssen, können wir bezahlen“, so die Hospiz-Mitarbeiterin. Das geringere Spendenaufkommen bringe den Hospizbetrieb nicht grundsätzlich ins Wanken. Sollte der Trend anhalten, seien allerdings solche Angebote wie das Therapiebad in Gefahr.
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Die Grundschule Großschwabhausen/Magdala hat jedenfalls etwas dagegen, dass das Kinderhospiz in Tambach-Dietharz notfalls Abstriche bei seiner Hilfe für Familien machen müsste. In zwei Jahren soll es deshalb den nächsten Spendenlauf geben.





