Wohnen in Berlin ist ein Luxus. Nirgends wird das klarer als beim Blick in die Anzeigen bei einschlägigen Immobilienportalen. Selbst für bescheidene Verhältnisse – zwei Zimmer, Küche, Bad – sind am hiesigen Wohnungsmarkt inzwischen vierstellige Beträge hinzulegen.

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Wer aber richtig Asche im Geldbeutel hat, wird über solche Wohnträume nur müde lächeln können und seinerseits echten Luxus anstreben. Da hat die Hauptstadt auch was zu bieten: den „Kronprinz“, ein Penthouse am Werderschen Markt, das keine Wünsche offen lässt. Angepriesen als „exklusive Residenz in einzigartiger, historischer Berlin-Mitte Lage“ bietet die Wohnung, die Bezeichnung „Palast“ wäre angemessener, alles, was sich durchschnittliche Berliner niemals werden leisten können, inklusive vier Garagen für diverse Autos.

„Kronprinz“ jetzt billiger

Das echte Highlight des „Kronprinz“ aber ist die Dachterrasse, die Blick auf das klassizistische Berlin gewähren, während im Hintergrund die Skyline von Berlin die Atmosphäre der Metropole versprüht. Eine maßgefertigte Küche und eigener Wellnessbereich runden das Angebot ab, zu dem selbstverständlich auch eine kleine Gästewohnung gehört. Mit Loggia, natürlich und kleiner Küche. Fast schon plebejisch, angesichts des Prunks, mit dem das Penthouse protzt.

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Das Beste an der Sache ist aber: Der Preis ist gesunken. Wo vor knapp drei Jahren noch rund 18 Millionen Euro den Besitzer zu wechseln hatten, sind es aktuell noch knappe 16 Millionen, 15,8 um exakt zu sein. Das sind stattliche 11,7 Prozent Preisnachlass. Nicht schlecht für eine Stadt, deren Quadratmeterpreis allein im ersten Halbjahr 2025 um gut 5,5 Prozent zulegte.

Selbst der „rabattierte“ Kronzprinz bleibt aber ein unerschwinglicher Luxus und die teuerste Wohnung Deutschlands. Mit Abstand: Auf Platz zwei rangiert eine Wohnung in Hamburg Harvesthude. 470 Quadratmeter in der ersten Alsterreihe für 12,5 Millionen Euro.