Vor der Pazifikküste Costa Ricas ist ein Meeresbiologe von einem Hai angegriffen und schwer verletzt worden. Costa Ricas Feuerwehr teilte mit, dass der 48-jährige Mauricio Hoyos nach dem Angriff am Samstag gerettet und in einer 36-stündigen Reise von der unbesiedelten Kokosinsel zum Festland transportiert werden konnte. Trotz schwerer Verletzungen an Kopf, Gesicht und Armen kam er in einem stabilen Zustand im Krankenhaus in der Hauptstadt San José an.
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Laut Feuerwehr lautete Hoyos eine wissenschaftliche Expedition der One Ocean Worldwide Coalition. Er wollte bei seinem Einsatz demnach Haiarten zu Überwachungszwecken mit Markierungen versehen. Doch plötzlich habe sich eines der Tiere umgedreht, sagte Luis Fernández von der Feuerwehr. „Es war etwa vier Meter lang und hatte eine enorme Beißkraft – es drehte sich um und biss ihn in den Kopf.“
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Haiattacke: „Solche Vorfälle sind äußerst selten“
„Solche Vorfälle sind äußerst selten“, sagte Alex Antoniou, Geschäftsführer der Organisation Fins Attached. „Dr. Hoyos ist ein außergewöhnlicher Wissenschaftler, der seine Karriere dem Schutz von Haien gewidmet hat.“
Die Kokosinsel liegt rund 500 Kilometer vor der Küste Costa Ricas. Sie wurde 1997 zum Unesco-Welterbe erklärt und ist für ihre große Artenvielfalt, insbesondere Haie bekannt.
jst/FMG




