Während viele Deutsche den grauen November hinter sich lassen und auf Mallorca ein paar milde Tage verbringen wollen, stellt sich die Insel auf einen heftigen Wintersturm ein. Für den heutigen Donnerstag hat die spanische Wetterbehörde „AEMET“ die höchste Warnstufe verhängt – an Teilen der Küste könnten Wellen von bis zu zwölf Metern auflaufen.

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Eine kraftvolle Nordströmung drückt seit der Nacht schwere Niederschläge und Sturmböen Richtung Balearen. Neben Mallorca ist auch Menorca betroffen. „AEMET“ rechnet mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 90 Kilometern pro Stunde, zeitweise sogar darüber. Die Behörden sprechen von einer „sehr gefährlichen Lage“ für alle Küstenbereiche im Osten und Nordosten.

Vor allem die freie Lage des Mittelmeers zwischen Menorca und Mallorca begünstigt hohe Wellenberge. Schon am frühen Morgen meldeten erste Messstationen drastische Wasserbewegungen – doch der Höhepunkt wird erst am Nachmittag erwartet.

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Wetterdienst warnt Urlauber: Strände unbedingt meiden

Die spanischen Meteorologen appellieren eindringlich an Bewohner und Touristen, sich von Steilküsten, Promenaden und Stränden fernzuhalten. Durch die Wucht der Wellen könne es zu Überflutungen, herabfallenden Felsbrocken und weggeschleuderten Gegenständen kommen. Besonders stark betroffen ist der Nordosten Mallorcas, darunter Alcudia, Cala Rajada, Artà und die Umgebung der Cala Mesquida.

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Bereits in der Nacht zum Mittwoch zeigte der Sturm seine Vorboten. Ein kräftiger Hagelschauer überzog Teile Mallorcas für kurze Zeit mit einer weißen Schicht. In einigen Orten kam es zu kurzzeitigen Stromausfällen, da Leitungen und Transformatoren unter der Last des Unwetters litten.

Trotz der alarmierenden Lage gibt es auch eine gute Nachricht: Der Sturm soll laut Prognosen rasch abziehen. Ab Freitag erwarten Meteorologen wieder freundlicheres Wetter, mit viel Sonne, einzelnen Schauern und angenehmen 14 bis 19 Grad.