Das 1. Bad Blankenburger Bütten Battle füllte die Schwankhalle der Watzdorfer Brauerei am Samstagabend. Der verbale Wettstreit um den „Goldenen Räddl“ war eine Premiere in Bad Blankenburg, die einschlug. Fünf Beiträge gab es an diesem Abend: Matthias Krumbein aus Töttelstädt, Bernd Rost und Johanna Lautensack aus Weimar, Wieland Henze aus Weimar, Sylvia Köferstein und Marita Möller aus Fröbitz sowie Nicol Becker aus Erfurt. Durch den Abend führten humorvoll Angela Becher und Lutz Krämer - wobei Lutz Krämer auch den „Goldenen Räddl“ schmiedete. Torsten und Sabine Weigel erstellten den hölzernen Sockel dafür.

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Zwischen musikalischen Beiträgen vom „Chaosensemble“ kamen die Highlights des Abends: So verschieden wie die Menschen selbst waren die Büttenreden, die sie dem Publikum und der vierköpfigen Jury, bestehend aus Conny Müller, Henry Wünschmann, Susanne Freiwald, Dominique Lattich boten. Zwischen Weltraum-Wortspielen, Gesellschaftskritik, politischen Spitzen, dem Altern und Beziehungsdramen - verursacht durch die Schwiegermutter - entstand ganz zufällig ein breites Feld an Themen, das bedient und auf unterschiedliche Weise zum Ausdruck gebracht wurde. Neben Kostümen setzten einige Redner auch auf eigene Kulissen.
Fortsetzung ausdrücklich erwünscht
Am Ende setzte sich der Weimarer Wieland Henze gegen seine Mitstreiter durch, die sich aber auch für ihren Kollegen freuen konnten, denn nicht zuletzt steht der Spaß an erster Stelle - und das gilt für alle Beteiligten, vom Publikum bis hin zu den Rednern selbst. Das Moderatoren-Duo deutete bereits an, dass es sich über eine Fortsetzung freuen würde, was das Publikum heftig mit Applaus unterstützte.
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Applaus bekam auch Matthias Höfer, der die Gäste zu Beginn begrüßte, im „Chaosensemble“ mitwirkt und bei dem „alle Fäden der Organisation zusammenkamen“, wie der Vereinsvorstand würdigte. Er betont indes, dass es ein Gemeinschaftswerk sei und der Verein Hand in Hand zum Gelingen der außergewöhnlichen Premiere beigetragen habe.





