Fast 120 Stunden lang hatte Benjamin Klapper konzentriert gestapelt, sortiert und ausgerichtet. Tausende Besucher des Kölner Rhein-Centers verfolgten, wie der 49-Jährige aus dem Rhein-Erft-Kreis eine Skulptur aus 80.000 Bierdeckeln in die Höhe wachsen ließ. Sein Ziel: Das größte begehbare Bierdeckelhaus bauen, das je dokumentiert worden ist. Doch zwei Tage vor der geplanten Vollendung endete der Traum vom Weltrekord abrupt, wie ein Video auf seinem Instagram-Account zeigt.

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„Man muss immer damit rechnen, dass so was passiert“, sagt Klapper nüchtern gegenüber „RTL“. „Das ist nun mal nicht so stabil, dass es für die Ewigkeit ist. Und irgendwann stürzt es ein. Schade, dass es jetzt vorher passiert ist, bevor es fertig gebaut war.“

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Klapper nimmt Einsturz mit Humor: „Das Trauma kommt zurück“

Ironischerweise sollte die Skulptur ohnehin nach der Rekordabnahme zum Einsturz gebracht werden, jedoch erst im Januar, als symbolischer Abschluss seines Kunstprojekts „Inside“. Den Einsturz nimmt Klapper dennoch mit Humor: „Oh mein Gott. Hier ist es geschehen. Das Trauma kommt zurück“, sagt er amüsiert.

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Eine Wiederherstellung schloss er schnell aus. „Es ist zu viel eingestürzt“, erklärte Klapper gegenüber dem Sender. Ein Neuaufbau wäre zu riskant, weil andere Bereiche so konstruiert seien, dass sie ebenfalls nachgeben könnten. Trotz des Rückschlags findet Klapper versöhnliche Worte. „Aus der Sicht des Objektes der Kunst ist es eigentlich so auch total schön“, sagte er gegenüber „RTL“. „Diese halbe Struktur jetzt zu sehen, diese Abrisskanten, dieses Unperfekte – und das Ganze hieß ja auch Inside. Jetzt ist es eben Inside hoch zwei.“