Vor der Küste des US-Bundesstaats Texas hat sich am Montagnachmittag ein Flugzeugunglück ereignet. Beim Absturz einer kleinen zweimotorigen Maschine der mexikanischen Marine in die Gewässer der Galveston Bay sind mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen, darunter auch ein zweijähriges Kind. Acht Personen – darunter vier Marineangehörige und vier Zivilisten – befanden sich an Bord. Das Flugzeug war mit medizinischen Patienten besetzt und befand sich auf dem Weg von Mérida, der Hauptstadt des mexikanischen Bundesstaates Yucatán, zum Galveston Scholes International Airport, etwa 50 Meilen südöstlich von Houston.

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Nach Angaben des Marineministeriums in Mexiko-Stadt wurden neben den fünf Todesopfern bisher zwei Überlebende geborgen; ihr Zustand ist derzeit unbekannt. Ein Passagier wird noch immer vermisst, und die Such- und Rettungsarbeiten sind weiterhin im Gange. Ein Sprecher der US-Küstenwache im Heartland-Sektor erklärte gegenüber „CNN“, dass die Zahl der Todesopfer am Montagabend korrigiert wurde, nachdem zunächst von vier lebend geretteten Passagieren die Rede gewesen war.

Beamte der Polizei von Galveston beobachten das Wasser in der Galveston Bay westlich des Galveston Causeway, während Rettungskräfte nach einem Kleinflugzeug suchen, das bei dichtem Nebel in der Bucht abgestürzt ist.
Beamte der Polizei von Galveston beobachten das Wasser in der Galveston Bay westlich des Galveston Causeway, während Rettungskräfte nach einem Kleinflugzeug suchen, das bei dichtem Nebel in der Bucht abgestürzt ist.© Jennifer Reynolds/The Galveston County Daily News/AP/dpa | Jennifer Reynolds

Flug war für Stiftung unterwegs, die sich um Kinder mit Verbrennungen kümmert

Das Flugzeug der mexikanischen Marine war Teil eines humanitären Einsatzes, der in Zusammenarbeit mit einer mexikanischen Stiftung durchgeführt wurde, die sich um Kinder mit schweren Verbrennungen kümmert. Sheriff Jimmy Fullen aus dem Galveston County sagte dem „CNN“-Partner „KPRC“, dass das Unglück sich bei „buchstäblich Nullsicht“ ereignet habe. Nebel, der innerhalb weniger Minuten in der Region aufziehen kann und durch wechselnde Winde dichter wird, sei nicht ungewöhnlich in Küstennähe, erläuterte Billy Howell, ein Augenzeuge vor Ort.

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Laut der US-Küstenwache ging der Notruf um 15.17 Uhr ein, und die Rettungsmaßnahmen wurden umgehend eingeleitet. Neben den Beamten der US-Küstenwache sind auch das texanische Sicherheitsministerium, die Federal Aviation Administration sowie das National Transportation Safety Board in die Untersuchungen eingebunden.

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Ursache des Absturzes ist noch unklar

„Die Such- und Rettungsmaßnahmen wurden umgehend in Abstimmung mit den örtlichen Behörden eingeleitet. Der Einsatz ist noch im Gange, und die entsprechenden Protokolle werden in Abstimmung mit allen relevanten Behörden durchgeführt“, teilte die mexikanische Marine in einer Erklärung mit. Ein Taucherteam, eine Spurensicherung, eine Drohnenstaffel und Streifenwagen waren am Montagabend vor Ort, teilte das Sheriffbüro von Galveston County mit. Die Ursache des Absturzes wird derzeit noch untersucht.

mit afp