Das Jahr 2025 endet für Andrew Mountbatten-Windsor mit einem weiteren Paukenschlag. Der frühere Prinz und Herzog von York ist ein begeisterter Waffenbesitzer und Jäger. Auf den königlichen Anwesen in Windsor, Sandringham und Balmoral soll er schon zahlreiche Jagd-Events abgehalten haben. Seit seine Verbindungen zu dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein publik wurden, geht es für den britischen Ex-Royal jedoch bergab: Erst wurden ihm seine Adelstitel entzogen und nun ist auch sein Waffenschein weg.
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Waffenkontrolle: Polizei nimmt Prinz Mountbatten-Windsor den Waffenschein ab
Wie die „Daily Mail“ berichtet, wurde der frühere Prinz im November von einem Mitarbeiter des Metropolitan Police Service auf seinem Anwesen in der Royal Lodge auf Windsor besucht. Dabei sei es um die Aufbewahrung seiner Waffen gegangen und um die Frage, wer Zugriff auf diese habe. „Am Mittwoch, dem 19. November, besuchten Mitarbeiter der Waffenbehörde eine Adresse in Windsor, um einen Mann in seinen Sechzigern zu bitten, freiwillig seine Feuerwaffen sowie seine Waffenbesitzkarte für Schusswaffen abzugeben“, bestätigte ein Sprecher der Polizei. Die Bescheinigung sei abgegeben worden und man werde die Angelegenheit nicht weiter kommentieren, hieß es zudem. Die Schusswaffen sollen nicht konfisziert worden sein.
Hintergrund der intensiven Prüfung könnte auch der bevorstehende Umzug des 65-Jährigen auf ein neues Anwesen sein. Andrew muss die großzügige Royal Lodge auf Nachdruck seines Bruders, König Charles III., bald räumen. Dann könnte er auf die Marsh Farm in Sandringham ziehen. Die etwas bescheidenere Behausung liegt etwa elf Kilometer vom Sandringham House entfernt und soll aktuell noch renoviert werden, die Flugverbotszone wurde aber bereits ausgeweitet. „Inhaber von Waffenscheinen müssen die Behörden darüber informieren, wie ihre Waffen an neuen Adressen aufbewahrt werden“, sagte eine Quelle des britischen Medium. „Er wird nun Dinge wie das eigenständige Benutzen von Waffen oder sogar deren Transport nicht mehr tun können, es sei denn, er steht unter strenger Aufsicht. Das ist ein herber Schlag für ihn.“
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Vorwürfe von Virginia Giuffre gegen Andrew: Polizei beendet Ermittlungen trotz Epstein-Verbindung
Neben diesen Entwicklungen steht der zweifache Vater auch wegen seiner Verbindung zu dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein unter Druck. Der US-Unternehmer soll dem damaligen Royal Anfang der 2000er die minderjährige Virgina Giuffre zum Sex angeboten haben. Andrew bestreitet diese Vorwürfe bis heute und versuchte laut „Mail on Sunday“ um das Erscheinungsdatum von Giuffres Memoiren Beweismittel gegen sie zu sammeln.
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Vergangene Woche verkündete die Metropolitan Police jedoch, man werde den Fall um Andrew nicht weiter untersuchen. In der achtwöchigen Untersuchung seien keine weiteren Beweise zum Vorschein gekommen. Die Familie der im April durch einen Suizid verstorbenen Guiffre sagte in einem Statement, man sei wegen dieser Entscheidung „sehr enttäuscht.“ Man habe keinerlei Erklärung erhalten und sei noch am Tag vor der Verkündung von einem Polizeimitarbeiter gefragt worden, ob man neue Beweise habe.
Anmerkung der Redaktion: In der Regel berichten wir nicht über Suizide oder Suizidversuche, außer sie erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Wenn Sie selbst unter Stimmungsschwankungen, Depressionen oder Suizidgedanken leiden oder Sie jemanden kennen, der daran leidet, können Sie sich bei der Telefonseelsorge helfen lassen. Sie erreichen die Seelsorge unter 0800 111-0-111 und 0800 111-0-222 oder im Internet bei telefonseelsorge.de. Die Beratung ist anonym und kostenfrei, Anrufe werden nicht auf der Telefonrechnung vermerkt.





