- Bei RTL und Vox werden beliebte TV-Formate eingestellt
- Dazu zählen „Gala“ und „Prominent“. Auch bei den News gibt es Veränderungen
- „Exclusiv“ ist hingegen häufiger zu sehen – verstärkt um Moderatorin Rebecca Mir
Der Fernsehsender RTL will sich neu aufstellen – und sparen. Bereits Anfang Dezember vergangenen Jahres war den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mitgeteilt worden, dass mindestens 600 Stellen deutschlandweit abgebaut werden sollen. Das bedeutet auch: Beliebte TV-Formate der Mediengruppe werden eingestellt.

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Die „Bild“-Zeitung berichtete in der vergangenen Woche, welche Sendungen es schon bald nicht mehr geben wird. Darunter sollen die Magazine „Gala“ bei RTL und „Prominent“ bei Vox sowie das Shortformat #VOXStimme sein. „Gala“ gibt es seit 2022 und samstags um 17.45 Uhr bei RTL. Durch die Show führten abwechselnd die Moderatorinnen Annika Lau (46) und Janin Ullmann (44).
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Prominent und Gala eingestellt – RTL stärkt Exclusiv mit täglicher Ausstrahlung
Die Sendung „Prominent“ zählt zu den Klassikern im Privatfernsehen. Seit 2006 läuft das Format bei Vox. Über all die Jahre war die Sendung von verschiedenen Moderatorinnen begleitet worden. Darunter unter anderem Nina Bott (48), Nova Meierhenrich (52) und Almira Aly (33). Zuletzt moderierte Laura Dahm (39) sonntagabends.
Während Zuschauer Abschied nehmen müssen von „Gala“ und „Prominent“, können sich Fans der Sendung „Exclusiv“ freuen. Wie die „Bild“ berichtet, will RTL Klatsch- und Promi-Themen unter dieser Marke bündeln. Ab dem 17. Januar läuft „Exclusiv“ deshalb sieben Tage in der Woche.
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Weitere Neuerung bei „Exclusiv“: Ab dem 12. Januar unterstützt Rebecca Mir das Moderations-Team um Frauke Ludowig. Mir stand 13 Jahre lang für das ProSieben-Magazin „taff“ vor der Kamera. Ihren Durchbruch feierte Rebecca Mir 2011 als Zweitplatzierte bei „Germany’s Next Topmodel“.
RTL und ntv starten gemeinsames Morgenprogramm ab 2026
Veränderungen seien auch bei den Nachrichtenformaten zu erwarten. Zwar ist ein genauer Starttermin noch nicht bekannt, jedoch sollen RTL und ntv ab dem Frühjahr 2026 unter einer gemeinsamen Nachrichtensendung laufen.
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Montag bis Freitag zwischen 6 und 9 Uhr solle es ein neues Morgenprogramm geben. „In diesem Zuge gehen die Sendungen Punkt 6, Punkt 7 und Punkt 8 bei RTL im neuen Morgen mit ntv auf“, schreibt „Bild“. Im Nachrichtenbereich zur Hauptsendezeit wolle sich RTL zudem stärker auf „investigative Inhalte“ wie „Team Wallraff“ und „stern investigativ“ sowie „Extra“ konzentrieren.
RTL hat außerdem angekündigt, sich mehr auf den Streamingdienst zu fokussieren. Man wolle inhaltlich hauptsächlich in Unterhaltung, Sport und Nachrichten investieren. Das bedeutet, dass Hunderte Stellen abgebaut werden müssen. Zunächst war sogar von bis zu 1000 die Rede. Die genauen Zahlen werden noch folgen.
Grund für die Einsparungen sei der Einbruch bei Produkten im linearen Fernsehen und den damit verbundenen zurückgehenden Werbeeinnahmen. Die Menschen nutzten immer mehr die Streamingdienste. Seit 2019 seien diese um mehr als 20 Prozent gesunken.

„Im gleichen Zeitraum hat RTL Deutschland massiv in den Ausbau des Streamingdienstes RTL+ investiert“, zitiert „Bild“ den Sender. Die zahlende Kundschaft sei von 0,8 Millionen (Ende 2019) auf über 7 Millionen (Ende 2025) gestiegen. Das Unternehmen hoffe darauf, dass RTL+ im kommenden Jahr profitabel werde.
jle









