Sicherheitskräfte an Flughäfen erleben immer wieder Kurioses bei Passagierkontrollen. Dieser Vorfall dürfte das Team am Flughafen im Süden der Kanaren-Insel Teneriffa dann aber doch überrascht haben: Ein 80-jähriger Mann versuchte offenbar, seine tote Frau durch die Sicherheitskontrolle zu schleusen.
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Das berichtet die britische Zeitung „Daily Mail“ am Dienstag. Dem Bericht zufolge, habe das Paar die Sicherheitskontrolle passiert, als Mitarbeitern auffiel, dass die Frau, die von ihrem Mann im Rollstuhl geschoben wurde, nicht ansprechbar war und keine Lebenszeichen mehr zeigte. Eine Mitarbeiterin hätte die Hand der älteren Dame gefühlt und bemerkt, wie kalt die Frau zu diesem Zeitpunkt schon gewesen sei. Zudem habe die Frau nicht geatmet.
Frau am Flughafen verstorben: Ehemann gerät ins Visier der Ermittler
Kurz darauf traf eine Armada aus Sicherheitsmitarbeitern, Guardia Civil und Spurensicherung am Flughafen ein und prüfte die Situation vor Ort. Der Mann, der seine Frau im Rollstuhl durch den Flughafen geschoben hatte, gab an, dass seine Partnerin wenige Stunden vorher verstorben sei.
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Einige Flughafenangestellte hätten jedoch zu Protokoll gegeben, der Mann habe versucht, dem Flughafen die Schuld am Tod seiner Frau zu geben. Der Mann wurde festgenommen, zeigte sich aber kooperativ mit den Polizeibeamten. Erst die Ermittlungen zur Todesursache würden zeigen, ob ein Strafverfahren eingeleitet werden müsse, schreibt Daily Mail.
Malaga: Familie versucht tote Frau ins Flugzeug zu schmuggeln
Das Blatt berichtet zudem von einem ähnlichen Fall am Flughafen von Malaga, Spanien. Familienmitglieder sollen versucht haben, eine bereits tote 89-jährige Frau an Bord eines Flugzeugs nach Gatwick zu bringen. Die Verwandten hätten die Frau dabei zu fünft getragen, heißt es. Als die Crew die tote Frau bemerkte, habe das Flugzeug umdrehen müssen. Es sei eine Verspätung von 12 Stunden entstanden.




