Der Kilauea, einer der aktivsten Vulkane der Welt, ist erneut ausgebrochen. Schon seit einigen Tagen zeigte der Schildvulkan auf der hawaiianischen Insel Big Island verstärkte Aktivität. Am Montag schleuderte er Lavafontänen bis zu 200 Meter hoch in den Himmel, begleitet von einer Gaswolke, die sich mehrere Kilometer weit türmte. Die Zivilschutzbehörde warnte Anwohner vor erhöhter Gaskonzentration und feinen Glaspartikeln, die Haut und Augen reizen könnten.

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Dabei ist die Aktivität des Kilauea nicht ungewöhnlich: Seit Ende 2024 verzeichnete der Vulkan insgesamt 40 Ausbruchsepisoden. Auch die jüngste konnte von Experten frühzeitig beobachtet werden. In den Tagen vor Beginn der neuen explosiven Phase kam es zu sogenannten Drainbacks, bei denen sich Lavakuppeln schnell entleerten und wieder aufbauten. Leichte und wechselhafte Winde am Gipfel erschwerten zeitweise die Beobachtung, da sich vulkanische Gase nahe der Schlote stauten. Das berichtete der Fachjournalist und Videograf Marc Szeglat.

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Ein Lavasee des Kilauea-Vulkans auf Big island
Ein Lavasee an der westlichen Caldera-Wand des Kilauea sorgt für Feuer und Rauch. Archivbild.© DPA Images | Uncredited

Der aktuelle Ausbruch führte zwar bislang nicht zu solchen Schäden, birgt aber etliche Risiken. Behörden warnen die Anwohner vor gesundheitlichen Folgen durch die vulkanischen Gase und feinen Partikel, die sich als glasähnliche Fragmente in der Luft befinden. Zudem sind weitere Eruptionen jederzeit wieder möglich.