Bundesjustizministerin Stefanie Hubig will härter gegen Wegwerf-Agenten vorgehen. Das wurde höchste Zeit. Wir dürfen nicht länger mit ansehen, dass es ausgerechnet im Mutterland der Mülltrennung und des Recyclings möglich ist, einmal benutzte Agenten einfach so wegzuwerfen. Wir haben es geschafft, Plasteschraubverschlüsse untrennbar mit der Mutterflasche zu verbinden, stehen aber ratlos vor dem Agentenmüll, der illegal in unseren Wäldern abgeladen wird, vornehmlich von russischen Geheimdiensten.

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Deutschland braucht dringend ein Einwegpfand auf Wegwerf-Agenten. Die könnten am Pfandautomaten abgegeben und für ein zweites Leben aufbereitet werden. Pflegekräfte und Handwerker mit dem Etikett „Ich war ein Wegwerf-Agent“ würden manche Lücke schließen. Dem Kreml passt das freilich nicht und er wird seine Wegwerf-Agenten künftig besser tarnen. Dabei hat er leichtes Spiel. Er weiß: Die Deutschen vertrauen besonders Personen mit der Aufschrift „Ich war eine Plasteflasche“.

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