Bill Gates (70) hat Stellung bezogen: Der Microsoft-Mitgründer soll laut einem Medienbericht zugegeben haben, während seiner Ehe mit Melinda French Gates zwei Affären mit russischen Frauen gehabt zu haben. Zudem entschuldigte er sich in einer internen Mitarbeiterversammlung für seine Kontakte zu dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein.
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Das „Wall Street Journal“ beruft sich auf eine Aufnahme von einer Rede des 70-Jährigen am Dienstag vor den Mitarbeitern seiner Stiftung. Dabei soll er zugegeben haben, mit Epsteins Privatflugzeug auf Reisen gewesen zu sein und auch Zeit mit ihm im Ausland verbracht zu haben: unter anderem in Deutschland oder auch in Frankreich. Er bestritt jedoch, an kriminellen Handlungen beteiligt gewesen zu sein oder die ominöse Epstein-Insel besucht zu haben.

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Es sei „töricht“ gewesen, sich mit Epstein zu treffen, soll Gates gesagt und hinzugefügt haben: „Ich entschuldige mich bei allen Menschen, die meinetwegen in diese Sache hineingezogen wurden.“ Dass seine Verbindungen zu Epstein einen Schatten auf die Stiftung geworfen habe, bedauere er sehr. Die „Gates Foundation“ ist eine der größten privaten Gesundheitsorganisationen, die sich unter anderem mit der Bekämpfung von Infektionskrankheiten befasst. Gates betonte aber wohl: „Ich habe nichts Illegales getan.“
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Auch in Bezug auf seine Affären soll der zweifache Großvater deutlich geworden sein: „Ich hatte tatsächlich Affären – eine mit einer russischen Bridge-Spielerin, die mich bei Bridge-Veranstaltungen traf, und eine mit einer russischen Kernphysikerin, die ich durch geschäftliche Aktivitäten kennenlernte“, sagte er laut „Wall Street Journal“. Das Portal berichtete zudem, dass besagte Bridge-Spielerin erstmals 2010 auf Gates getroffen sei. Damals sei sie Mitte 20 gewesen. Das Alter der Kernphysikerin wurde nicht genannt.
Seine Ex-Frau Melinda hatte sich Anfang Februar zu den Verwicklungen des Unternehmers mit dem Sexualstraftäter geäußert. Sie sagte dem US-Sender NPR, dass die öffentlichen Diskussionen um Bill Gates sie an „sehr, sehr schmerzhafte Zeiten“ in ihrer Ehe erinnerten. Der Milliardär hatte damals noch alle Vorwürfe abgestritten. Am Dienstag soll er über seine ehemalige Partnerin gesagt haben: „Ich muss ihr zugestehen, dass sie immer eher skeptisch gegenüber der ganzen Epstein-Sache war.“









