Es gibt Dinge, die sind nichts für schwache Nerven. Etwa das Zelten auf Eis. Diesen Nervenkitzel gönnten sich nun zwei deutsche Extremsportler auf dem Weg von der finnischen Stadt Oulu zur schwedischen Hafensatdt Luleå – quer über die Ostsee. Stolze 166 Kilometer wollten sie mit ihren Skiern auf dem Eis zurücklegen. Doch dazu sollte es nicht kommen: Die beiden waren plötzlich in Lebensgefahr.
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Ostsee: Deutsche Extremsportler stellen ihr Zelt auf dem Eis auf
Laut einem Bericht des finnischen Sender „MTV News“ hätten der Mann und die Frau Anfang dieser Woche am Bottnischen Meerbusen campiert. „Sie hatten über Nacht in einem Zelt auf dem Eis geschlafen. In der Nacht war das Eis gebrochen“, teilte die finnische Küstenwache mit. Fast die ganze Ausrüstung der beiden sei ins Wasser gefallen. Mit Glück konnten sie ihre Notfunkbarke retten und diese aktivieren. Dann harrten sie auf einer großen Scholle aus, warteten auf die Rettung aus der Luft und legten „SOS“ aus Eisbrocken.
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Rettungskräfte aus Schweden und Finnland machten sich auf die Suche: per Flugzeug und mit einem speziellen Luftkissenfahrzeug. Man habe sie fünf Stunden nach Aussenden des Notrufsignals sicher an Land bringen können, hieß es weiter. Die erfahrenen Outdoorsportler seien zwar gut vorbereitet, doch das Eis sei einfach unberechenbar.
Der Bottnische Meerbusen ist bekannt für sein salzarmes Wasser. Das sorgt dafür, dass diese Region der Ostsee im Winter regelmäßig zufriert. Die Eisdecke ist normalerweise im März am festesten. Doch eine Garantie gibt es dafür nicht. Das mussten die beiden Deutschen nun am eigenen Leib erfahren.







