Gleich 15 neue Monde wurden im Sonnensystem entdeckt. Vier davon gehören zum Jupiter und umkreisen ihn, elf zum Saturn. Damit wächst die ohnehin schon hohe Zahl der Saturnmonde auf 285 an. Die Zahl der bekannten Jupiter-Monde steigt auf 101. Dabei wird nicht jeder Himmelskörper, der eine gewisse Nähe zu einem Planeten hat, als Mond kategorisiert.
Mond-Definition: Jahrelange Messungen entscheiden über Status
Denn ob etwas als Mond einzuordnen ist, benötigt jahrelange astronomische Beobachtung und hängt primär davon ab, ob sich das Objekt in einer messbaren Umlaufbahn um den Planeten bewegt. Das berichten verschiedene Online-Magazine unter Berufung auf das Minor Planet Center (MPC). Dort laufen Positionsmessungen von Kleinplaneten, Kometen und äußeren irregulären natürlichen Satelliten der Hauptplaneten zusammen. Zu finden sind die aktuellsten Zahlen zu Monden und planetaren Satelliten bei der Nasa.
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Alle neuen Monde seien im Verhältnis gesehen sehr klein. Das bedeutet, sie haben nur wenige Kilometer im Durchmesser. Zum Vergleich: Der 94 Kilometer große Saturnmond Prometheus gilt lediglich als mittlerer Kandidat. Sie ziehen in großem Abstand auf elliptischen Bahnen um ihre Planeten. Erkennbar wird, dass sich einige von ihnen sogar rückwärts, entgegen der Rotationsrichtung ihrer Planeten, bewegen.
Jupiter und Saturn: Neue Monde nach präzisen Beobachtungen bestätigt
Die neuen Jupiter- und Saturn-Monde waren bereits vor Jahren gesichtet worden. Doch für die offizielle Registrierung der Himmelskörper waren genauere Beobachtungen nötig, um die Bahnen präzise zu bestimmen. Das kann mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Bei Jupiter wurden zwei der Monde schon im Jahr 2011 erstmals gesichtet. Die beiden anderen Jupitersatelliten (Satellit ist hier gleichzusetzen mit Mond) hatte man in den Jahren 2018 und 2025 dokumentiert.
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Dass die beiden Nachbarplaneten unserer Erde neue Monde dazubekommen, ist nicht ungewöhnlich. Erst im März 2025 waren nach Angaben der Nasa 128 neue Saturn-Monde auf einmal entdeckt worden. Laut dem Fachjournal „Nature“ könnten diese durch frühere Kollisionen entstanden sein.




