Es ist eine Tragödie, die weltweit für Aufsehen sorgte: Kurz nach Weihnachten starben Ende 2025 in Italien eine Frau und ihre Tochter. Zunächst deutete alles auf eine Lebensmittelvergiftung hin. Auch, weil Italien EU-weit das Land mit den meisten Botulismus-Fällen ist. Doch nun kommt heraus: Beide wurden vergiftet – und die Polizei ermittelt wegen Mordes, wie der italienische Sender „RaiNews“ berichtet.

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Es sollte ein gemütliches Weihnachtsessen mit der Großfamilie werden. Wie schon so oft in den Jahren zuvor fand sich die Großfamilie in Campobasso in der süditalienischen Region Molise ein, um die Feiertage gemeinsam zu verbringen. Doch das Fest endete für die italienische Familie in einem Albtraum. Ein 15-jähriges Mädchen und ihre 50-jährige Mutter starben. Ein Gutachten legte offen: Im Blut der beiden konnte das Gift Rizin nachgewiesen werden.

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Von dem Gift genügen bereits 0,3 Milligramm, um einen Menschen damit zu töten. Es gilt als besonders tückisch, da es geschmacks- und geruchslos daherkommt und somit für Opfer vor der Einnahme nicht zu identifizieren ist.

Bei der Frage, wer der Frau und ihrer Tochter das tödliche Gift ins Essen mischte, tappt die Polizei derzeit noch im Dunkeln. Auch der Vater musste nach dem Weihnachtsessen 2025 mit Beschwerden ins Krankenhaus, wurde aber nach einer Woche wieder entlassen.

Einen Verdächtigen habe die Polizei bisher nicht im Visier, berichten italienische Medien. Auch, weil noch viele Fragen ungeklärt sind. Wer hatte Zutritt zu dem Haus? Galt der Giftanschlag der ganzen Familie? All diese Fragen sind nun Teil der Ermittlungen.

rk