Das SOK-Bündnis „Dorfliebe für alle!“ wird mit einer der drei Theodor-Heuss-Medaillen 2026 für zivilgesellschaftliches Engagement ausgezeichnet. Das teilte die in Stuttgart ansässige Theodor-Heuss-Stiftung vorab mit. Die Verleihung findet am 18. April im Haus der Wirtschaft in der baden-württembergischen Landeshauptstadt statt.

Jeden 2. Sonntag
Ein FUNKE Liebe
Alle zwei Wochen sonntags: Antworten auf Beziehungsfragen – ehrlich, nah und alltagstauglich.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
Die Stiftung würdigt Menschen, „die mutig und unter persönlichen Anfeindungen Demokratie verteidigen und demokratisches Engagement im Alltag sichtbar und erfahrbar machen“. Konkret zur „Dorfliebe für alle!“ aus dem Saale-Orla-Kreis heißt es: „Das Bündnis schafft Begegnungsräume in ländlichen Gemeinden und fördert Dialog, Inklusion, kulturelle Projekte und gemeinschaftliches Engagement. Was als lokale Idee begann, hat sich zu einem Netzwerk entwickelt, das Dorffeste, Dialogformate und kulturelle Projekte organisiert. Die Initiative zeigt, dass gesellschaftlicher Zusammenhalt dort wächst, wo Menschen aktiv Verantwortung für ihre Gemeinschaft übernehmen.“
Vermächtnis des ersten Bundespräsidenten Theodor Heuss
Die Auszeichnung ist nicht mit einem Preisgeld verbunden. Die „Dorfliebe für alle!“ wird in einer Reihe etwa mit dem Recherchenetzwerk Correctiv (Theodor-Heuss-Medaille 2023), der deutschen Fernsehmoderatorin Dunja Hayali (2017) und der Journalistin Olga Romanowa von der Moskauer Nichtregierungsorganisation „Russland hinter Gittern“ (2022) stehen. Die Laudatio auf die Initiative aus dem Saale-Orla-Kreis wird Jakob Springfeld sprechen, ein 23-jähriger Menschenrechts- und Klimaaktivist sowie Sachbuchautor („Der Westen hat keine Ahnung, was im Osten passiert“ – Quadriga Verlag Köln, 2024) aus Sachsen, dessen Engagement 2020 mit einer Theodor-Heuss-Medaille gewürdigt wurde.
Die überparteiliche Theodor-Heuss-Stiftung zeichnet seit mehr als sechs Jahrzehnten Persönlichkeiten und Initiativen aus, „die Verantwortung für eine offene und demokratische Gesellschaft übernehmen“, so die Mitteilung. Preise und Medaillen knüpfen an das Vermächtnis des liberalen Politikers und ersten Bundespräsidenten Theodor Heuss (1884-1963) an, nämlich: „Demokratie lebt vom Engagement ihrer Bürgerinnen und Bürger.“





