Im Landkreis Bautzen (Sachsen) sorgen derzeit ausgebüxte Kühe für Unruhe. Erst am Freitag (1. Mai) musste ein entlaufenes Tier erschossen werden. Die Kuh war am Freitagmittag laut Polizei aus einer Weide in Haselbachtal ausgebrochen und über die angrenzende Straße gelaufen.

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Da die Kuh den Straßen- sowie nahegelegenen Bahnverkehr gefährdet habe und sich nicht einfangen ließ, habe das Veterinäramt das Tier durch einen Jäger abschießen lassen, hieß es weiter.

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Am Samstag berichtet die „Bild“ über eine weitere ausgebüxte Kuh, die abgestürzt und auf einem Felsvorsprung gelandet sei. Seit Samstagmorgen laufe daher im Haselbachtal unter Beteiligung von Feuerwehr und dem Technischen Hilfswerk (THW) eine Rettungsaktion.

Das Problem: Die Kuh könnte jeden Moment abrutschen und in einem mit Wasser gefüllten Steinbruch landen. Um das zu verhindern, habe das THW einen Kran eingesetzt, der dann aber doch nicht zum Einsatz kam. Ortsverbandssprecher Ralf Mancke sagte gegenüber der „Bild“: „Aufgrund eines technischen Defekts mussten wir leider unverrichteter Dinge wieder abrücken.“

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Ein Augenzeuge erzählte daraufhin „Bild“, dass mithilfe eines privaten Kranunternehmens eine weitere Rettungsaktion geplant sei. Ein letzter Anlauf für die Kuh – ob der Versuch erfolgreich ist oder nicht, ist aktuell noch unklar.

dw/dpa