Das auf der offiziellen Website der Rolling Stones veröffentlichte Albumcover von „Foreign Tongues“ zeigt ein zerfurchtes Männergesicht, irgendwie bekannt, aber trotzdem verfremdet. Bei näherem Hinsehen zeigt sich: Die Konterfeis von Mick Jagger, Keith Richards (beide 82) und Ron Wood (wird am 1. Juni 79) hat der US-Künstler Nathaniel Mary Quinn zu einem Kopf zusammmenmontiert.

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Gerüchte über ein neues Studioalbum der Stones hatte es schon seit Wochen gegeben. Am Dienstag gaben die britischen Rock-Veteranen, die im Juli 1962 zum ersten Mal gemeinsam aufgetreten sind (damals noch ohne Ron Wood), in Brooklyn den Albumtitel und das Veröffentlichungsdatum bekannt (Freitag, 10. Juli).

Stones-Single „In the Stars“: Die KI macht aus Mick Jagger einen jungen Wilden

Moderiert wurde die als Talkshow getarnte Werbeveranstaltung vom amerikanischen Comedian und Moderator Conan O‘Brien. Zu hören war dabei auch die Vorab-Single „In the Stars“. Im Videoclip zum Song ist Mick als junger Wilder zu sehen. Eine Künstliche Intelligenz hat ihn in einen Sixties-Jagger zurückverwandelt. Über die Arbeit an den neuen Songs entlockte O’Brien Jagger nur ein paar Allgemeinplätzchen. Es mache viel Spaß, erfordere aber auch viel Konzentration.

„Foreign Tongues“, aufgenommen in den Metropolis Studios in London, ist das 25. Studioalbum der Stones und das zweite, auf dem überwiegend der neue Drummer Steve Jordan zu hören sein wird. Es gibt aber auch ein paar Songs, auf denen noch der 2021 gestorbene Fan-Liebling Charlie Watts trommelt. Als Gaststars auf dem Album kündigten die Stones unter anderem Paul McCartney, Steve Winwood und Cure-Frontmann Robert Smith an. Eine Tour zum Album soll es wegen des fortgeschrittenen Alters der Musiker nicht geben..