Ein Paar aus dem Landkreis Gotha zählte zu den Letzten. Aber Ramona Horn und Sven Wiegand aus Waltershausen gehörten zugleich zu den Ersten, die alle 104 Routen mit den 430 Stempelstellen des Projekts Touringen absolviert haben und das Entdecker-Abzeichen erhalten. „Egal, ob wir bei einer gewollten Abkürzung von Kühen verfolgt wurden oder die Berge direkt bestiegen haben, wir werden immer mit einem Lächeln an die Touren denken“, so ihr Fazit.

Das Wandern soll kein Wettkampf sein
Mittlerweile sind es insgesamt 36 Personen, denen das gelungen ist, „wobei es wirklich nicht um einen Wettkampf, um Tempo geht“, so Róman Seefeldt, Touringen-Leiter bei Funke Medien Thüringen. „Das Wandern soll von Genuss geprägt sein.“

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Und dafür gibt es auch für jene, die im Laufe der letzten drei Jahre alle Strecken absolviert haben, mit dem Sonderheft „Familienwanderweg Thüringer Rhön“ mit 13 Routen, einen neuen Anreiz. Es wurden vor allem kurze Strecken, die ebenfalls für Kinder interessant sind, ausgewählt.
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Thüringen beeindruckt mit schöner Landschaft

Wandern ist in, das spürt Róman Seefeldt an den zahlreichen Reaktionen. Egal, ob an Flüssen, durch Täler, über Wiesen und Hügel, entlang von Burgen und Schlössern – Jung und Alt zieht es in die Natur. Thüringen hat von schöner Landschaft, von beeindruckenden Wegen viel zu bieten – immerhin wurden mit der Gipfeltour rund um Bad Tabarz und der Saale-Horizontale schon zwei als die schönsten in Deutschland geehrt.
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Róman Seefeldt schätzt, dass sich Tausende in Thüringen vor allem an den Wochenenden auf den Touringen-Touren tummeln. „Leider hat aber auch der Vandalismus zugenommen. Wir haben inzwischen sogar die Polizei eingeschaltet, weil immer wieder Stempelstellen zerstört werden.“






