Ich bin im Vorratsschrank auf eine Nudelpackung gestoßen, die seit einem Jahr abgelaufen ist. Wie lange halten sich Vollkornnudeln? Es antwortet Julia Müller, Fachberaterin Lebensmittel und Ernährung, bei der Verbraucherzentrale Thüringen:

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Trockenlebensmittel wie Nudeln sind bei der richtigen Lagerung auch mehrere Jahre über das Mindesthaltbarkeitsdatum haltbar. Das gilt jedoch nicht für Vollkornprodukte. Da diese zum Teil noch den Keimling enthalten, kann das enthaltene Fett nach einigen Monaten ranzig werden. Die Haltbarkeit für Vollkornnudeln beträgt deshalb in etwa ein Jahr gemäß ihrem Mindesthaltbarkeitsdatum.

Generell sollten Sie beachten, dass das Haltbarkeitsdatum nur für geschlossene Verpackungen gilt. Sobald die Verpackung geöffnet ist, sollten Sie die Nudeln in dicht verschließbare Dosen oder Schraubgläser umfüllen, um sie vor Schädlingsbefall und Verderb zu schützen. Halten Sie auch Nudeln von zu hoher Luftfeuchtigkeit, beispielsweise durch Kochdämpfe, fern. Bewahren Sie diese daher nicht in der Nähe von Herd, Spülmaschine oder Fenster auf, um Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen zu vermeiden.

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Am besten lagern Nudeln in einem belüfteten Speiseschrank oder einem luftigen Vorratsraum bei Temperaturen zwischen 15 und 20 Grad Celsius. Außerdem sollten sie keinem direkten Licht und keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein. Sollten Sie Verunreinigungen, Gespinste oder Verklumpungen bei den Nudeln finden, deutet dies auf einen Schädlingsbefall hin. Dann sollten Sie die Lebensmittel entsorgen. ig