Kurz nach 8 Uhr morgens vor dem Akropolis-Museum: Dutzende Touristen warten vor dem noch geschlossenen Eingang auf Einlass. Plötzlich nähert sich ihnen ein bärtiger Mann in abgetragener Kleidung. In der Hand hält er ein Messer. Eine Frau alarmiert sofort über den Notruf die Polizei. Die Beamten, die in der Umgebung der Akropolis ständig präsent sind, treffen zwar schnell ein – doch der Täter ist schneller. Er sticht einer Touristin von hinten in den Arm. Ihr Ehemann versucht, sie zu schützen, und wird ebenfalls mit dem Messer verletzt. Rettungskräfte bringen beide in ein Krankenhaus.

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Bei dem Angriff am Dienstagmorgen erlitt die Frau leichte Verletzungen, ihr Mann wurde schwer verletzt. Nach Angaben der Ärzte schwebte er am Dienstagmittag jedoch nicht mehr in Lebensgefahr. Bei den Opfern handelt es sich um US-Staatsbürger griechischer Abstammung, die zum Urlaub nach Griechenland gekommen waren. Die Polizei leitete unmittelbar nach der Tat eine Großfahndung ein und nahm den Verdächtigen wenig später unweit des Tatorts fest. Die mutmaßliche Tatwaffe hatte er noch bei sich.

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Griechische Behörden: Täter schon lange polizeilich bekannt

Nach Angaben der Behörden handelt es sich um einen etwa 55 Jahre alten obdachlosen Griechen, der der Polizei bereits bekannt war. Er war in der Vergangenheit mehrfach festgenommen worden, unter anderem im Jahr 2019, als er auf dem Athener Syntagma-Platz Passanten mit einem Messer bedrohte.

Der Mann gilt als psychisch schwer krank. Ein Gericht hatte bereits 2022 seine Unterbringung in einer geschlossenen psychiatrischen Einrichtung angeordnet. Die Maßnahme wurde jedoch nie vollzogen, weil der Mann nach Angaben der Polizei nicht aufgefunden werden konnte.