Finanzminister Lars Klingbeil hat vorgeschlagen, die Steuern für Spitzenverdiener zu erhöhen und eine Mehrheit der Deutschen steht hinter ihm. Das geht aus dem neuen ARD-„Deutschlandtrend“ hervor. So gaben knapp zwei Drittel (65 Prozent) der Befragten an, eine solche Anhebung der Steuern für richtig zu halten. Auch bei Anhängern von CDU und CSU lag die Zustimmung bei zwei Dritteln (66 Prozent).

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Eine Mehrheit (51 Prozent) befürwortet ebenso eine Anhebung der Steuern auf hohe Erbschaften – auch hier liegen die Anhänger der Union im Durchschnitt (ebenfalls 51 Prozent).
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In der Haushaltsplanung für 2027 fehlen der Bundesregierung aktuell 30 Milliarden Euro. Klingbeil hatte vorgeschlagen, dies zum Beispiel über Steuererhöhungen für Besserverdienende auszugleichen.
Bürgergeld: Deutsche befürworten Sanktionierung von Arbeitslosen
Beim Bürgergeld hat sich die Koalition aus Union und SPD inzwischen auf härtere Sanktionen geeinigt. Hier befürworten im „Deutschlandtrend“ 86 Prozent der Befragten, dass Bürgergeld-Empfänger, die Termine grundlos versäumen oder Arbeitsangebote ablehnen, sanktioniert werden.
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Die Einigung der Regierungsparteien, sich für eine wöchentliche statt tägliche Höchstarbeitszeit einzusetzen, ist hingegen umstritten. Während 48 Prozent finden, dass das in die richtige Richtung geht, sind 40 Prozent gegenteiliger Meinung.
Weitere Reformideen der Koalition wie steuerfreie Überstundenzuschläge (80 Prozent) und die sogenannte Aktivrente (80 Prozent) findet eine deutliche Mehrheit dagegen sinnvoll.
Für den ARD-„Deutschlandtrend“ wurden am 1. und 2. September 1.342 Menschen ab 18 Jahren sowohl telefonisch als auch online befragt.
lro/dpa






