BSW-Chefin Sahra Wagenknecht will den Bundesvorsitz ihrer Partei abgeben. Dies teilte die 56-Jährige in Berlin mit – ohne dabei diesen Schritt konkret zu benennen. Die Parteispitze sollen künftig die bisherige Co-Vorsitzende Amira Mohamed Ali und der Europaabgeordnete Fabio De Masi bilden. Sie wolle den Kopf wieder freihaben für das, was dem BSW wirklich helfen könne, sagte Wagenknecht. „Ich bin sehr froh, dass wir als meinen Nachfolger Fabio de Masi überzeugen und gewinnen konnten“, führte Wagenknecht aus.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion

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Gleichwohl will sich Wagenknecht nach eigenen Angaben weiter in führender Position für das BSW engagieren. Einen „Rückzug“ wolle sie nicht verkünden, so die ehemalige Linken-Politikerin. „Ich werde mich weiter in führender Position in BSW engagieren.“

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#2 Sahra Wagenknecht über den Bruch mit der Linken
Meine schwerste Entscheidung
 

Dazu gehöre eine Grundwertekommission in der Partei, die sie aufbauen und leiten will. Gleichzeitig bringt sie sich für das Amt der Fraktionsvorsitzenden im Bundestag ins Spiel. Ihre Partei war bei der Bundestagswahl knapp an der Fünfprozenthürde gescheitert. Seither versucht das BSW gerichtlich eine Neuauszählung zu erwirken. Wagenknecht sprach am Donnerstag von „offenkundigen und systematischen Zählfehlern.“

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Wagenknecht: BSW-Kürzel soll bleiben

Wagenknecht ist nicht nur Gründerin, sondern auch die prägende Figur und bei weitem das bekannteste Gesicht des BSW. Angekündigt ist aber bereits, dass sich die Partei auch vom Namen der Gründerin trennt. Zwar soll es bei dem Kürzel BSW bleiben, es soll aber nicht mehr für Bündnis Sahra Wagenknecht stehen. 

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Der offizielle Vorschlag der Parteiführung für die Langform lautet „Bündnis Soziale Gerechtigkeit und Wirtschaftliche Vernunft“. Der Landesverband Rheinland-Pfalz hält das für zu wenig griffig und will stattdessen: „Bürger schaffen Wandel - Vernunft und Gerechtigkeit“. Die Entscheidung liegt ebenfalls beim Parteitag in Magdeburg am 6. und 7. Dezember.

mit dpa