Es ist eine Szene, die an Filme wie „Das Boot“ erinnert: Vor der Küste Norwegens wird eine Fregatte von einem Torpedo getroffen. Eine gewaltige Explosion ist zu sehen. Aufbauten und Container fliegen durch die Luft. Und zerbrochen in zwei Teile versinkt das Schiff in wenigen Sekunden in der Nordsee.
Submarine Saturday - in association with Torpedo Tuesday! 💥
— NATO Allied Joint Force Command Norfolk - JFCNF (@JFCNorfolk) November 15, 2025
Recently during exercise Ægir 25, submarine KNM Uthaug 🇳🇴fired one of its torpedoes at the decommissioned frigate KNM Trondheim 🇳🇴, with the aim of sinking the vessel.
The purpose of the shot was to verify and… pic.twitter.com/HUtk62mkgA
Was auf dem von der Nato veröffentlichten Video dramatisch aussieht, ist eine Übung. Die 1964 vom Stapel gelaufene Fregatte „Trondheim“ ist schon seit vielen Jahren außer Dienst gestellt. Seitdem wird sie bei verschiedenen Übungen als Zielschiff eingesetzt.
Diesmal war sie bei der Nato-Übung Ægir 25 im nordnorwegischen Andøy unter anderem Ziel der britischen Fregatte „HMS Somerset“ und der norwegischen Fregatte „Thor Heyerdahl“, die zusammen mit polnischen Schiffen Naval Strike Missiles auf die „Trondheim“ abfeuerten, die die als Attrappen auf dem Deck platzierten Schiffscontainer zerstörten.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Das große Finale jedoch war der Torpedo, der von einem norwegischen U-Boot der Ula-Klasse abgefeuert wurde. Mithilfe eines Annäherungssenders explodierte er direkt unter dem Rumpf des Schiffes und hob es aus dem Wasser, bevor es durch sein eigenes Gewicht in zwei Teile zerbrach und senkrecht in der Nordsee versank.
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Die Nato will mit der Versenkung der ausgedienten Fregatte durch den Torpedo „die Schlagkraft der Waffe und des U-Boots überprüfen und demonstrieren“. In einer Mitteilung zu der Übung betonte das Militärbündnis den strategischen Wert von U-Booten in der modernen Seekriegsführung: „Ein U-Boot hat eine lange Reichweite, operiert verdeckt und hat die einzigartige Fähigkeit, den Kampf zu diktieren“, hieß es.
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Das Manöver und die medienwirksame Versenkung der ausgedienten Fregatte dürfte nicht nur die Funktionsweise der Waffen gezeigt haben: Angesichts des russischen Krieges gegen die Ukraine und wachsender Provokationen Russlands in Richtung Nato ist es wohl als Zeichen an Kreml-Chef Wladimir Putin zu verstehen, sich nicht mit dem westlichen Militärbündnis anzulegen.







